ihr nicht die Frankfurter Firmen mit grossen Beitragen zu den Gehaltern und Löhnen der Beamten und Angestellten zu Hilfe gekommen wären.

Die Gesellschaft hat während der ganzen Infla­tionszeit notgedrungen von der Hand in den Mund gelebt und wird dies wahrscheinlich noch jahrelang fortsetzen müssen, da die schwere Depression, die auf dem deutschen Volke lastet, sich bei einem gemeinnützigen, nur von der Bürger­schaft abhängigen Institute, besonders stark zeigen muss. Wir werden damit rechnen müssen, dass einer Ausgabenziffer von 110 000 Mark, die noch dazu mit äusserster Sparsamkeit bemessen ist, nur die geringen Einkünfte aus unserem Hause und die schwankenden Mitgliedbeiträge gegenüberstehen.

So muss die Sorge der Gesellschaft einmal auf äusserste Sparsamkeit, ferner aber darauf bedacht sein, dass nach und nach die Gehälter und Lohne, die Pensionen und Versicher- .ungen aus Ersparnissen und Spenden wieder sichergestellt werden. Auch die in der letzten Sitzung des Jahres 1924 beschlossene Umstellung des »Berichts»» auf eine Monats­schrift, die mit Hilfe verschiedener Firmen besonders gut ausgestattet werden kann, ist nur ein Glied in der Reihe der Massnahmen, die unsere Gesellschaft treffen muss, um allmählich sich wieder emporzuarbeiten.

Eine Ehrenliste der Frankfurter Firmen, die uns durch das Jahr 1924 mit monatlichen Gehaltsbeiträgen geholfen haben, ist in Heft 2 des vorjährigen Berichts gegeben worden; es ist zu hoffen, dass der grösste Teil dieser Firmen uns auch im laufenden Jahre unterstützen wird, wofür erfreulicherweise schon mehrere Zusagen vorliegen.

Aus der Verwaltung der Gesellschaft seien folgende Tatsachen mitgeteilt:

Aus der Reihe der Korrespondierenden Mit­gliedern beklagen wir den Tod von Reallehrer J. F.

Borcherding-Vegesaek, Dr. L. Dreher-Wiesbaden, Geh.