ganze Anzahl von Freunden für das Museum zu gewinnen, die

durch ihre £um Teil sehr hohen Beiträge die Gesellschaft im Jahre 1923 5 Monate lang vollständig über Wasser gehal­ten haben. Auch in der Schweiz fanden sich einige Freunde, die zu Hilfe kamen, und bei einer zweiten Reise, die Prof. Drevermann im Oktober November nach Newyork unternahm,

Hessen sich auch dort hilfsbereite Menschen finden. Da­neben kam^ea. immer und immer wieder Frankfurter Mitglieder und Freunde, die mit grossen und kleinen Extrabeiträgen halfen; grössere Stiftungen von Lazard Speyer Ellissen (zum 150. Todestage senckenbergs ), von Dr. h. c. Hermann Weil, von der Deutschen Gold- und Silberscheide-Anstalt (aus Anlass ihres öflTjährigen Geschäftsjubilauras), von der Schaeuffeiensehen Papierfabrik in Heilbronn seien besonders hervorgehoben. Ausserdem kamen Frankfurter Firmen der Gesellschaft zu Hilfe und übernahmen kostenlos Arbeiten und Materiallieferungen für das Museum, fjir die keine Deckung vorhanden war. Reparaturen am Dach wurden von Honrad Schecken j ausgeführt, die gärtnerischen Anlagen von August Zeiss unterhalten, Bauschäden von Gebrüder Holzmann repariert,

Papier und Druck, Gement und Eisen, Holz, Bindfaden, Nadeln, Spiegelglas, Öfen und Heizbedarf, Putztücher und Fenster­leder, Druckschrärze, Gummi schlauche-alles wurde

geschenkt, wenn das Museum darum bat. Der ungeheuer gestie­gene Alkoholpreis drohte die Konservierung und. Erhaltung ;

der vielen Tausende von Präparaten in Gläsern unmöglich zu

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machen-, da griff Geheimrat Dr. v. WEINBERG ein, und stellte j den gesamten Chemikalien-und Alkoholbedarf kostenlos zur Verfügung. Mit dieser verständnisvollen Hilfsbereitschaft von allen Seiten war es möglich, trotz schwerster Sorgen auch im Jahre 1923 Einnahmen und Ausgaben einigermassen aus- zugleichen und die Gefahr für das Museum glücklich zu !

überwinden. '

Geheimrat pr. DREVERMANN herzlich, da

v. WEINBERG dankt a/titem hier Prof, er auch-in der abgelaufenen Zeit