besondere Zahlung geleistet werden, als die Geldentwertung anhält. Für das Jahr 1923 haben bereits fast sämtliche Mitglieder entweder auf den Bericht freiwillig verzichtet oder eine Nachzahlung von mindestens 2000 Mark als Beitrag zu den wesentlich höheren Kosten freiwillig bezahlt. Die Gesellschaft wird den Bericht in allen Bibliotheken und Schulen von Frankfurt und Umgegend auflegen, wo unsere Mitglieder ihn einschen können, bis die Gesellschaft wieder in der Lage ist, ihn wie bisher kostenlos den Mitgliedern zuzustellen.
3. Der jährliche Mitgliedbeitrag soll ab 1.
Oktober 1923 mindestens M. 1000 betragen, falls die Entwertung des Geldes nicht eine weitere Erhöhung nötig macht.
Anträge 1 und 2 werden genehmigt. Zu Antrag
3 werden aus der* Mitte der Versammlung eine Reihe von Anregungen gegeben, die sämtlich wesentlich höhere ^eträge für die Mitgliedschaft ansetzen wollen. Als Ergebnis der Diskussion wird <on der Generalversammlung einstimmig beschlossen, den Jahresbeitrag ab 1. Oktober auf mindestens 2000 Mark festzusetzen, falls nicht die Geldentwertung eine weitere Erhöhung nötig macht. Der Vorsitzende dankt ganz besonders allen denjenigen, die bereits für das laufende Geschäftsjahr ihren Beitrag wesentlich erhöht haben.
Unsere Gesellschaft hat trotz schwerster Sorgen das Senckenbergische Museum in seiner alten freien Stellung erhalten können^. Sie dankt der Bürgerschaft der Stadt Frankfurt, die auch in der Zeit der Not treu zu ihr gehalten hat und bittet alle, weiter mitzuarbeiten, damit die stärke wissenschaftliche Gesellschaft der ganzen Erde das erhält, was aus kleinen Anfängen zu schöner Blüte gelangt ist. Das Senckenbergische Museum ist das einzige der ganzen Erde, das ohne wesentliche Beihilfen von Stadt und Staat allein von der Bürgerschaft einer Stadt erhalten wird. - Möge es allezeit so