den Jahresbeitrag, der bisher mindestens 50 Marie betrug, zu verdoppeln. Die Ausgaben der Gesellschaft, vor allem für Gehälter und Lohne sind so gestiegen, dass die Gesellschaft in nächster Zeit in Verhandlungen mit dem Staate und der Stadt eintreten wird, um erhebliche Zuschüsse zu erbitten. Sie kann dies aber nur, wenn sie vorher alle Mittel angewandt hat, um ihre Einnahmen nach besten Kräften zu erhöhen. Der Antrag, die Frankfurter Mitglieder auf mindestens 100 Mark Jahresbeitrag zu erhöhen, die auswärtigen dagegen, bei denen die hohen Fahrpreise eine grosse Erschwerung des Besuches des Museums und der Vorlesungen etc. mit sich bringen, auf 50 Mark Jahresbeitrag zu belassen, wird einstimmig angenommen. Es wird angeregt, bei nächster Gelegenheit auch den Beitrag für ewige Mitglieder zu erhöhen.
Der zv/eite Antrag der Verwaltung, die Einladungen zur Mitgliederversammlung bis auf weiteres nur durch die Presse, nicht aber (wegen der hohen Kosten) durch Karten vorzunehmen, wird genehmigt. § 31 der Satzungen soll entsprechend geändert werden.
Die Anregungen aus der Reihe der Teilnehmer, das Eintrittsgeld für Ausländer zu erhöhen, wie überhaupt eine Erhöhung des Eintrittsgeldes, eine Erhöhung der Zahlungen für die Veranstaltungen im Schumann-Theater und ein Eintrittsgeld von den Sonntagsbesuchern zu erheben, sollen der Verwaltung zur Beratung vorgelegt werden. Ein Mitglied erklärt sich bereit, für zwei Mitglieder, denen die finanzielle Lage nicht erlaubt, bei der Gesellschaft zu bleiben, die Patenschaft zu übernehmen. — Der Vorsitzende begrüsst l«rueh| diesen Vorschlag, der auch von anderer Seite schriftlich gemacht worden ist, mit bestem Danke. Nach kurzen Bemerkungen über das demnächst erscheinende neue Berichtsheft schliesst der Vorsitzende die Versammlung mit dem besten Dank an die Erschienenen.
Schluss der Sitzung |7 Uhr.