schädigte Friedrich Götz hat in der Zwischenzeit eine eine besser bezahlte Stellung gefunden und ist des­halb ausgetreten. Er wurde später durch Jakob Stein, ebenfalls kriegsbeschädigt, ersetzt. Die Dienste des Aufsichtsbeamten Reis wurden nach seiner Einbe­rufung zum Heeresdienst unserem Schreiner Wilmes übert ragen.

Der Betrieb des Zoologischen Instituts der Uni­versität findet weiter im Senckenbergischen Museum statt, während der Kälteperiode im letzten Winter wurde auch das mineralogische Institut im Museum aufgenommen, so dass Hörsäle und Laboratorien auch für die Universität dauernd in Anspruch genommen waren.

Infolge des Krieges ist der Besuch der Samm­lungen weiter zurückgegangen. Es wurden 24 556 Be­sucher gezählt, gegen 35 71C in 1916 und gegen etwa 60 000 Besucher in Friedenszeit. Vom 6. bis ein­schliesslich 19. August war das Museum vollständig geschlossen.

Es fanden in 1917 regelmässig zoologische Vorlesungen (Prof. Steche), mineralogische ( Dr. Eitel) und geologische Vorlesungen (Dr. Wenz) statt. Einen ganz besonderen Anziehungspunkt boten die dies­maligen regelmässigen Samstagsvorträge, die nur Themen behandelten, die in direktem oder indirektem Zusammenhang mit dem Kriege standen. Nach Verfügung des Stellvertretenden Generalkommandos XVIII. A.K. vom 2. VIII. 17, dem das Programm zur Genehmigung