40 Neueintritte zu verzeichnen, «ährend 76 Mitglieder ver­storben, ausgetreten oder verzogen sind.

Besonders schmerzlich waren im Jahre 1915 die Verluste, die unsere Gesellschaft und ganz besonders unsere Verwaltung erlitten haben. Wir betrauern vor allem den Tod unseres Ausserordentlichen Ehrenmitgliedes Oberbürgermeis­ter a. D. D*. med. et Jur. h. c. F. Adickes, das Hinschei­den unserer arbeitenden Mitglieder: Prof. Dr. A. Alzheimer- Breslau, Exzellenz Wirkl. Gefaeimer Rat Prof. Dr. P. Ehrlich, Major a. D. Prof. Dr. L. von Heyden, San. Rat Dr. L. Laquer. Wir verloren ferner durch den Tod eine Reihe bedeutender Gelehrter, die korrespondierenden Mitglieder. Graf Hans von Berlepsch, Geh. Rat Prof. Dr. Th. Boveri-Würzburg, Prof. Dr. Th. Fries-Upsala, Geh. Bergrat Prof. Dr. A. von Koenen- Göttingen, Prof. Dr. K. Kräpelin-Hamburg, Geh. Rat Prof. Dr.

R. Lepsius-Darmstadt, Prof. Dr. W. Liermann-Dessau. Aus der Reihe der ewigen Mitglieder sind gestorben Geh. Kom. Rat Jean Andreae-Passavant, San. Rat Dr. K. Kaufmann und Viktor

Moessinger.

In die Reihe der Ewigen Mitglieder wurden einge­tragen: Dr. med. Adolf Roques und Prof. Dr. 0. zur Strassen.

Prof. Dr. H. Reichenbach wurde in Anerkennung seiner grossen Verdienste um die Gesellschaft zum Ausserordent­lichen Ehrenmitglied ernannt.

Die Jahresfeier wurde dem Ernst der Zeit entspre­chend, durch eine wissenschaftliche Sitzung ersetzt, in der Prof. Dr. L. Edinger über die «Entstehung des Menschenhirns« sprach.

Die erste wissenschaftliche Sitzung im Herbst 1915

war dem Andenken des bedeutenden Frankfurter Anatomen