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mit einem Grundstock von 200 000 Mark gegründet- DiTejfmich damals leiteten, waren einmal, mehr als bisher die biochemi­schen Forschungen auf dem Gebiete der malignen Tumoren anzu­regen, um dadurch vielleicht zur ErgvänSu ng und Heilung des Krebses beizutragen, und zweitens der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft auch auf diesem Gebiet die Möglichkeit einer führenden Holle zu geben.

Nach dem Kriege hat die Inflation das Kapital und damit auch die in Aussicht genommenen Pläne vernichtet. Ausserdem hat mittlerweile das Institut für experimentelle Therapie sich der Krebsforschung besonders zugewandt, und ferner ist an der Universität eine Gesellschaft für Krebsforschung ge­gründet worden, denen weit grössere Mittel laufend zur Ver­fügung stehen.

Das bestimmt mich, mit dem langsam au j^Wert enden Res t des Vermögen s mehr dem anderen Gedanken zu folgen, dem ich bereits in meinem Schreiben vom 3. Oktober 1917 Ausdruck ver liehen habe, nämlich zu helfen, »» die Vermögenslage der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft in der Zkunft sicher zu stellen» ». Ich weiss, dass ich mit dem be­scheidenen Rest nur wenig dazu beitragen kann, möchte aber doch gerne Bestimmungen aufheben , die der Gesellschaft in ihrer jetzigen Lage eine zweckmässigere Verwendung des Gedes erschweren . Ich würde es begrüssen, wenn es sich ermög­lichen liesse, auf irgend eine Weise den Namen der Stift ung bestehen zu lassen und die Mittel so zu verwerten, dass daraus ein dauernder, allmählich steigender Nutzen für die Gesellschaft entstehen könnte.» (gez.Dr.LöwBeer)

Die Direktion dankt Dr. LOW BEER auch Namens der Verwaltung für diese erfreuliche Anregung und wird über

Verwendung und Aufwertung demnächst entsprechende Vor­schläge machen.

Dem weiteren Vorschlag der Direktion den Namen

OSCAR LOW BEER und

den seiner Gattin HEDWIG LOW BEER aus