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tvutbe ich in das optimistische System seiner Schule eingcführt. Seine Auffassung der Natur befriedigte mich, offen gestanden, nicht, und ließ mir keine Ruhe, bis ich mir dieselbe selbst so umgesormt hatte, wie es mir pastend schien. 2a, >ri einer Zeit, in der ich durch den plötzlichen Tod meines geliebten Vaters in eine trübe Gemüthsstim- mung versetzt war, wurde ich vollständig pessimistisch. Zn zwei Aus­sätzenUeber Erkenntnistrieb und Wißbegierde" undUeber den Werth der Ehre" gab ich diese Anstchten zu erkennen. Damals kam mir die Bemerkung, welche Herr Dir. Eiselen unter den einen Auf­satz schrieb, in der er mir empfahl unter die Buddhisten zu gehen, ungerechtfertigt vor. Heute verstehe ich sie erst, wo eine ruhigere Ueberlegung mir die Welt wieder m anderem Lichte zeigt, und nach­dem die Begriffsverwirrung, in die ich damals gefallen war, durch psychologische Betrachtungen, welche Herr Dir. Eiselen mit uns an- stellke, großentheils aufgeklärt ist.

Zeder Aufsatz allgemeinen ZnhaltS, in dem ich selbständige Ge­danken aussprechen kann, macht mir Freude. Aufsätze geschichtlichen ZnhaltS waren seither mein größter Schrecken. Sonderbarerweise aber bekam ich jedesmal nach einem Aufsatz den Rath, bestimmte ge­schichtliche Themata zu behandeln, Styl und Ausdrucksweise seien noch zu unklar. Zch glaubte dies nicht eher so ganz, als bis ich ein­mal selbst eine Stelle in einem Aufsatze nicht mehr verstand. Zch versuchte hierauf geschichtliche Aufsätze zur Uebung zu machen, deren Themata ich so wählte, daß sie mir für die französischen und englischen Aufsätze von Nutzen waren. Aber viel wichtiger als oll dies, war ein anderer Vortheil, den sie brachten. Es erwachte durch eine zu­sammenhängende Betrachtung geschichtlicher Ereignisse das Zn- terefse für Geschichte in mir, das mir völlig abgegangen war. Trotz­dem glaube ich nicht, daß ich es jemals in diesem Fache weit bringen werde.

Nur eine Art historischer Betrachtung erregte immer meine lebhafteste Theilnahme, ich meine die historische Sprachforschung. Die Umwandlung des Wortes quervus im Laufe der Zahrhunderte, bis