Niedergang aller kulturellen Einrichtungen nach dem Kriege begann. Aus der Museumstät i gk ei t hob der Redner insbesondere die Herbeischaffung der Saurier heraus, die nach und nach ein so vollständiges Bild dieser Tiergruppe geben, wie es nur in ganz wenigen Museen vorhanden ist. Gerade das letzte Jahr hat noch einige besonders schöne Stücke hinzugefügt, den grossen und weitaus schönsten Eurhinosaurus und zwei Exemplare von Pterodactylus, die zu den besten überhaupt be­kannten gehören. Wenn man bedenkt, dass von diesen sämtlichen Stücken vor 25 Jahren nichts vorhanden war, so spiegelt sich schon allein in der einen Gruppe der Fortschritt unseres Museums und besonders der ge­ologisch -pal äont elegischen Abteilung gut wieder, der Prof. DREVERMANN zu verdanken ist.

Was den zweiten Teil der Tätigkeit Prof. DREVERMANNS anlangt, so machte Geh. Rat v. WEINBERG in humoristischer Weise auf das alljährlich wieder­kehrende grosse Defizit aufmerksam, das den Ernst der Lage deutlich kennzeichnete, und doch alljährlich auf irgendeine zauberhafte Weise durch Drevermanns Arbeit v erschwunden sei. Das grosse Ansteigen der Mitglieder - _gahl, d. h. die mit der Verarmung Deutschlands zuneh­mende Verteilung der Kosten auf eine grössere Anzahl von Schultern, die Werbung der zahlreichen neuen Mit­glieder und Freunde und ihr Zusammenhalten ist das alleinige Verdienst von Prof. DREVERMANN, der immer wieder neue Wege gefunden hat, um die Bevölkerung Frankfurts am Senckenberg-Museum zu halten. Geh. Rat v. WEINBERG spricht den Dank der Verwaltung für diese Leistungen aus und wünscht weitere Jahre voller Arbeitsfreude und Kraft.

Die Direkti on hat auf a u sflr ü c kl i- c h e n _Wunsch^^on^Prof^^DREVSRMANN von einer offi-