m früherer Sitzung erwähnten Testaments HERMANN . Günthersburgallee 35? ist bisher noch nicht eingegangen. Es verlautet, die Nichte von Frau HERMANN —Frl. LOS- SIUS— habe das Testament angefochten . Vorerst liegt die ganze Angelegenheit in den Händen des vom Gericht ernannten Testamentspflegers CARL JUNG. Eine offizielle Nachricht über den Einspruch haben wir bisher nicht erhalten .
§ 5
Vermächtnis
THEOBALD.
An 4. Oktober 1929 ist uns vom Amtsgericht Abteilung Z6 mit dem Aktenzeichen 3&/39 IV -144/20 die beglaubigte Abschrift der letztwilligen Verfügung
unseres ewigen Mitgliedes: Frau ANNA THEOBALD zugegangen. Nach diesem Testament soll das Haus Stei^weg" — 10 , in dem Herr Carl MIES sein Geschäft betreibt, diesem überlassen werden, solange er lebt, während es nach seinem Tode der S. N. G. zufallen soll und zwar nur beschwert mit den gegenwärtigen daraufhaftmnden zwei Hypotheken und den etwaigen Belastungen, die erforderlich werden sollten, die sonstigen Verbindlichkeiten und die von Frau Theobald verfügten Vermächtnisse zu decken.
Nach Bekanntgabe des Inhalts des Testament s —von dem eine Abschrift diesen Sitzungsbericht beigeheftet ist— erklärt die Verwaltung mit dem Ausdruck des Dankes sich zur Annahme des Vermä'fnisses bereit .
Die Direktion wird die nötigen Schritte zur Herbeiführung der staatlichen Genehmigung des Vermächtnisses in die Wege leiten.