Ebenso unsicher sind eine Anzahl weitere Einnahmen (z. B. Mit^liedbeiträge, Abonnentenboiträge, Anzeigen etc. ) die ohne Werbetätigkeit kaum in der eingesetzten Höhe eingehen werden.
Prof. DREVERMANN wiederholt die dringende Mahnung, im neuen Jahre jede Bewilligung von Mitteln a£> zulehnen; viel mehr muss darauf geachtet werden, dass die Mittel zur Deckung für jede geplante Ausgabe vorher vorhanden sind.
Erfreulicherweise hat die Gesellschaft eine kulturelle Wohlfahrtsrente als erhöhten Aufwertungsbetrag ihres verlorenen Kapitals ausbezahlt bekommen, sodass der Eingang an Zinsen, dem erhöhten Kapital entsprechend, um 7000 Mark erhöht eingesetzt werden konnte.
Die Verwaltung gibt ihre Zustimmung zu dem vorgelegten Voranschlag.
§ 2
Wilhelmshaven
Prof. DREVERMANN erstattet Bericht über eine Reise nach Wilhelmshaven, auf der er Gelegenheit hatte, mit den führenden Stellen der beiden Städte Wilhelmshaven und Rüstringen, des Regierungsbezirkes Aurich und der Marine Fühlung zu nehmen. Alle Stellen bringen der ^Senckenberg” Forsehungssteile für Meeresgeologie lebhaftes Interesse entgegen und werden bereit sein, sie zu unterstützen. Das gleiche dürfte für die Marine-Leitung in Berlin und die Stad t Frankfurt der Fall sein. Da für das Jahr 1929 bereits eine Anzahl von Exkursionen und wissenschaftlichen Arbeitern angemeldet sind, da ferner ein internationaler palaeontologischer Kongress in Wilhelmshaven tagen soll, so erweisen sich die bisherigen Räume als viel zu klein. Es ist daher der Plan eines Neubaues entworfen worden, den die Baufirma Möller in Wilhelmshaven