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Naturwissenschaftlichen Fakultät, zum weitaus grössten Teil durch ihre Tauschbeziehungen unterhält. Sie bringt für diese Bibliothek ausserordentliche finanzielle Opfer durch die Herausgabe ihrer 3 Zeitschriften, durch die Bezahlung eines Zuschusses für die Beamtengehälter, eines Beitrages zu den Kosten der Bücherbeschaffung und trägt endlich das Porto für die Versendung ihrer Tauschzeitschriften. Es soll versucht werden, vom Staate die Gehälter derjenigen Beamten des Museums zu bekommen, die für die Herrichtung und Ein­ordnung des eingehenden Materiales und der Bestände zu sorgen haben. (Abteilungsleiter, Assistenten und Kustoden, Präparatoren).

Da die staatlichen Mittel frühestens zum Etat

1924 bewilligt werden können, soll inzwischen im Auslande versucht werden, die nötigen Gelder aufzubringen. Prof. DREVERMANN wird Anfang Januar in Spanien sein, um hier den ersten Versuch zu machen; brieflich sol.l in anderen Valuta- starken Ländern das gleiche versucht werden.

Der Voranschlag wird in der vorgelegten Form

genehmigt, nachdem auch Prof. ZIEHEN ein Vorgehen in der geschilderten Weise für das Richtige hält.

Schluss der Sitzung § 8 Uhr.

6. Verwaltungs-Sitzung

16.Dezember 1922, 6 Uhr.

Vorsitzender: Geh. Rs^-- Hat Dr. A. von WEINBERG.

Anwesend die Herren: BUSCHMEYER, DREVERMANN, FLESCH, GAEBLER, GULDE, JASSGY, KALLMORGEN, LOTICHIUS, LOW BEER, MARX, MÖBIUS, NACKEN, PRIOR, RICHTER, SACK, SCHAEFFER- STUCKERT, SIEDLER, zur STRASSEN, v. WEINBERG, WENDT, v.WILD, ZIEHEN.