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tarifmässig bezahlt werden müssen. Damit steigen die jährli­chen Ausgaben auf rund M. 800 000.. Diesen stehen als Einnahmen (bei optimistischer Auffassung) gegenüber rund M. 586 000., sodass ein Defizit von über 200 000 Mark zu decken bleibt.

Prof. Drevermann bespricht im einzelnen die in Be-

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tracht kommenden Gehälter, deren Hohe von der Verwaltung angenommen wird; die Verwaltung beschliesst, das Gehalt von Prof. SEITZ auf 15000 Mark zu erhöhen und Aaw FAHLjKBERG eine um 1000 Mark erhöhte Pension zu zahlen. Prof. FLESCH regt an, bei der Gehaltszahlung den Angestellten mitzuteilen, dass ihre Bezahlung Lin Hohe der bisherigen Klasse X^erfolgt-*n

Im Anschluss daran^ betont Prof. DREVERMANN, dass seit den. Gehaltserhöhungen die Werkstätte des Museums un­wirtschaftlich arbeitet und dass allen Angestellten zur Pflicht gemacht werden muss, an allen Plätzen einzugreifen, wo es Not tut. Zur Deckung des Defizits schlägt er zunächst vor, dass nächste Etatjahr am 1. Oktober 1922 mit der Ver­sendung des Winterprogramms zu beginnen. Er hofft damit das ^ gleiche zu erreichen, was seiner Zeit durch die Festsetzung der vierstündigen Arbeitszeit erreicht wurde, d. h. Zeit zu gewinnen, um die Mittel für das folgende Jahr aufbringen zu können. Da eine Überschreitung des Voranschlags und damit eine Erhöhung des Defizits durch die fortwährende Steigerung aller Ausgaben unvermeidlich ist, so bittet er die Verwaltung, den vorgelegten Voranschlag unter keinen Umstanden durch neue Positionen zu belasten und überhaupt keine neuen Ausgaben zu bewilligen, ohne dass im Voraus durch neue Mittel für ihre Deckung gesorgt ist. Sollte es aber wider Erwarten gelingen, durch fortgesetzte Werbetätig­keit später einen Überschuss zu erzielen, so bittet er, diesen der pal»ontologischen Abteilung zur Verfügung zu stellen, da er durdh seine Tätigkeit für das Gesamtmuseum nicht für seine Abteilung arbeiten kann und deren Rückgang

gegenüber anderen Abteilungen sonst unvermeidlich ist.