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Zahl der Mitglieder bis zum Einkassieren der Beitrage von 1922 gänzlich unbekannt ist. Wenn man animmt, dass die durch die neue Werbetätigkeit gewonnenen über 600 neuen Mitglie­der die Austritte ausgleichen werden, so dürftensich die Einnahmen der Gesellschaft etwa folgendermassen gestalten:

aus

Mitgliedbeiträgen

ca

250

000

Mark

1

aus

Zinsen

ca

100

000

n

aus

Firmenbeiträgen

ca

50

000

n

aus

Eintrittsgeldern

ca

25

000

n

ca M.

425

000

Mark

y

t

k

f.

Ebenso unsicher ist die Summe, die wir für Ausgaben ein- setzen müssen, vor allem weil neubevorstehende Erhöhungen sämtlicher Lohne und Gehälter noch nicht zu berechnen sind und weil der ausserordentlich niedrige und unsichere Stand der Mark es unmöglich macht, auch nur einigermassen die Kosten für Heizung, Beleuchtung, Reinigung, Druck etc. im Voraus zu berechnen. Eine vorsichtige ungefähre Schätzung ergibt Ausgaben von insgesamt 650 000 Mark, sodass ein ungedecktes Defizit von 225 000 Mark verbleibt. Zur Deckung dieses Defizits soll an die Stadt die Bitte um einen Zuschuss von 100 000 Mark für das Jahr 1922 ge­richtet werden; ferner hofft Prof. Drevermann auf erhöhte Firmenbeiträge, die zum Teil bereits zugesagt sind und auf das Ausland. Er schlägt vor, das Etatjahr von nächsten Jahre ab vom 1. Oktober zu beginnen, womit gleichfalls eine Mehreinnahrae erzielt werden würde. Er schlägt ferner SonerausStellungen zur Hebung de® Eintrittsgelder vor, und bittet, den früheren Verwaltungsbeschluss rückgängig zu machen, wonach für 25jährige Mitgliedschaft ein Diplom ver­liehen werden soll, da die Anfertigung der Diplome zu teuer ist.

Als Reserven für den äussersten Notfall gilt der Extrabeitrag von Hermann Weil in Hohe von 100 000 Mark.