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Geschenke und

S amm 1 uns s-

angele

enheiten

1. Um eines der wertvollsten Stücke unseres Museums, vor dem Verstauben zu schützen, ist eine Verglasung des Schrankes erforderlich. Die Kosten hierfür belaufen sich

auf 22000 Mark. Geheimrat von WEINBERG, dem die Gesellschaft das wertvolle Schaustück verdankt, erklärt sich bereit, die Kosten für die Verglasung zu übernehmen. Geheimrat zur STRASSEN spricht den Dank der Verwaltung für diese hoch­herzige Stiftung aus.

2. Für den Erwerb der einzigartigen ROEWERschen

Spinnensammlun g, die zum Preise von 20 000 Mark angeboten

. als Spender^

war, konnte Geh. Korn. Rat R. v. PASSAVANT-G0NT ARD' v gewonnen werden. Die Sammlung ist wissenschaftlich hochbedeutend, da sie mehrere hundert Typen und Kotypen, sowie einige Hundert Unica enthält.

3. Generalkonsul K. KOTZENBERG schenkte dem Museum die ANDRESjfrsche Insektensammlung , die dem Museum zum Preise von 10 000 Mark angeboten war.Diese Sammlung ist von ANDRES im Laufe einer langen Reihe von Jahren in Ägypten gesammelt worden und ist in ihrer Voll­ständigkeit eine wichtige Ergänzung unserer Bestände.

4. Durch die grosse Vermehrung unserer Insekten­sammlung haben wir Mangel an Schränken für die Unterbringung der wissenschaftlichen e'ntomologischen Sammlungen Für die Anfertigung notwendiger Insektenschränke hat Herr G.SANDER

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M. 15 000 der Gesellschaft uberwiesen.

5. Die Angehörigen des verstorbenen LEOPOLD H. EPSTEIN haben dessen reichhaltige und wohlgeordnete Ammo-

nitensammlun? dem Museum als Geschenk überwiesen.

6. Von Oberförster GOTTSCHICK in Steinheim wurde ! eine Planorbis multiformis-Serie , wie sie an Vollständigkeit nur noch das phyl«w»«M#etisehe Museum in Jena besitzt, ge­schenkt.

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