die Verwaltung zur Annahme der Stiftung bereit.

§ 8

Voranschlag 1920

Soviel bis jetzt vorauszusehen ist, wird sich die in der letzten Verwaltungssitzung ausgesprochene Befürch-

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tung, dass die Gesellschaft in diesem Jahre mit einem Fehlbe- j

trag von etwa 124000 M ark abschliessen wird, leider erfül­len. Die Gesellschaft wird versuchen, diesen Betrag durch Extrabeiträge, Ruckstellungenskonto, und Überschüsse bei den ewigen Mitglieder-Beiträgen zu decken. Sie wird ausser­dem bemüht sein, weitere Mittel zu beschaffen und bittet Herrn Frof. DREVERMANN, seine erfolgreiche Werbetätigkeit im gleichen Masse fortzusetzen, um für das kommende Jahr neue Mittel zu beschaffen.

Die einzelnen Posten des von den Herrn Kassie­rern und der Direktion vorgelegten Voranschlages werden genau durchgesprochen und zum Teil noch reduziert.

Die Zinserträgnisse der Reinach-Stiftung, die im letzten Jahr für Zeichen- und Malarbeiten verausgabt wurden, sollen für einen Assistenten der geologisch-Palä­ontologe, sehen Abteilung freigeha lten w erden . Den Fehlbe­trag von 1500 Mark zu diesem Assistentengehalt wird sich Prof. DREVERMANN von anderer SeiteVbeschaffen suchen.

Im Winterhalbjahr 1920/21 sollen möglichst keine auswärtigen Redner herangezogen wurden, um für die Vorträ­ge möglichst wenig Kosten zu haben.

Ferner sollen Unterhandlungen angebahnt werden, um zu erreichen, dass die Gesellschaft für die Zeit ihrer misslichen Lage von dem Zuschuss an die Senckenbergisehe Bibliothek %M, 6000.- für Bücheranschaffungen) befreit

wird.

Nach langen und eingehenden Beratungen ergibt sich der endgültige Voranschlag, der hier beiliegt und der immer noch eine Fehlsumme von rund M.73000.- erfeibt.

Schluss der Sitzung: S Uhr.

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