einigungen der Freunde» mit Kursen und Exkursionen.

Als weitere Aufgabe der Volksbildungsbestrebungen be- be­zeichnet Dr. EPSTEIM die Einrichtung von Volkshochschu­len nach dänischem Muster, in denen Landwirtschaftsar­beiter und Saisonarbeiter in den Wintermonaten in gemein­samer Arbeit mit ihren Lehrern zusammen leben und die in den Sommermonaten in gleicher Weise als Ferienheime für zwei- oder mehrwöchentlichem Aufenthalt von Industrie ten arbeitern dienen könnten. Die in Aussicht gestellte Über lassung früherer Kgl. Schlösser biete hierzu vielleicht Gelegenheit.

Herr Prof. DHEVEFMAHK tritt warm für die Verwirk­lichung dieses Planes ein und berichtet über den Besuch einer solchen Volkshochschule in tWHU Büsselsheim, wo er von dem engen Zusammenleben der Arbeiter mit den Lehrern den günstigsten Eindruck gewonnen habe. Er ist bereit, im Rahmen der Bestrebungen des Ausschusses für Volksvor­lesungen im Senckenbergischen Museum Lehrgänge aus dem Gebiet der Geologie und Paläontologie, an die sich Ex­kursionen mit nachfolgenden Diskussionen ansehliessen sollen, und Führungen mit erklärenden Vorträgen einzu­richten, und zwar auch unter Zuziehung hierzu besonders geeigneter Lehrer.

Herr Prof. ZUR STRASSES will selbst die Leitung eines zootomischen Kurses für etwa 20 Teilnehmer über­nehmen, wozu freilich die Beschaffung der erforderlichen Instrumente für die einzelnen Teilnehmer und des Kurs­materials notwendig ist.

Da die Mittel der Senckenbergischen Haturforschende ? Gesellschaft hierzu nicht ausreichen, regt der Vorsitzen­de an, dass Instrumente und Kursmaterial vom Ausschuss

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für Volksvorlesungen als dessen Eigentum beschafft und die ersteren den Kursteilnehmern leihweise überlassen werden. Prof. KHOBLAUCH bezeichnet es ferner als wün­schenswert, auch hierzu befähigte ältere Studierende zur

Abhaltung von Kursen und Vorlesungen heranzuziehen, um

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