als Jugendkurs«- sich im Senckenbergisehen Museum vor­trefflich bewährt haben. Vor allem aber sei auch die Heranziehung und Ausbildung der Lehrer notwendig, damit diese schon in den Schulen die Kinder zur Beobachtung der Matur anzuregen imstende seien.

Herr Prof. STECHE teilt mit, dass auch die Univer­sität eine Organisation zur Veranstaltung von Volkshoch­schulkursen getroffen habe, deren besondere Aufgabe nach seiner personlichten Ansicht darin zu erblicken sei, her­vorragend Begabte zum Universitätsstudium heranzuziehen und vorzubilden.

Herr Dr. EPSTEI1 erinnert an die grossen Gefahren der Halbbildung, die gar leicht zu einer Überschätzung des eigenen Tissens und zur Unbefriedigung im Berufe führe. Eine wirklich vollkommene wissenschaftliche Fach­bildung, die einen Berufswechsel mit Aussicht auf ein Fortkommen in dem wissenschaftlichen Berufe ermögliche, sei wohl nur in vereinzelten Fällen zu erreichen. Die Volksbildungsbestrebungen dürfen nicht Winkeladvokaten und Kurpfuscher züchten; sie wollen vielmehr eine Hebung der allgemeinen Bildung des Arbeiterstandes und ein tie£ feres Eindringen besonders Begabter in einzelne Wissens­zweige fordern, letzteres aber nicht als Vorbildung zu einem neuen Berufe, sondern als Liebhaberei und Erholung» als geistige Anregung im seitherigen Berufe betrachtet wissen.

Herr SCHOTT schliesst sich diesen Ausführungen vollkommen an.

Üerade deshalb mochte Herr Dr. EPSTEIM auf die Mitwirkung von berufenen Fachleuten, die nicht Univer­sitäts-Dozenten sind, z. B. von Volksschullehrern und dergl., nicht verzichten. j t>

Die bisherigen Veranstaltungen des Ausschusses

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für Volksvorlesungen gliedern sich in: allgemein bil­dende Einzelvorträge, fortlaufende Lehrgänge und »Ver-