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Es ist eine Offerte eingegangen von G. KNODT, der seinen Anteilschein zu 75% zur Verfügung stellt.
Die Direktion schläft vor. diese Offerte abzulehnen und
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Millionen — zur Verfügung gestellt werden. Im Interesse der Sache, die wahrlich eine Sache ganz Frankfurts und eine Ehrensache für unsere wohlhabenden Mitbürger ist, begrüßen wir daher aufs freudigste den Mut, mit dem sich die Gesellschaft in einem in der heutigen Nummer der „Frankfurter Volkszeitung“ erschienenen Aufruf an die Öffentlichkeit wendet. Handelt es sich doch um die Schaffung eines Kulturwerks von höchster Bedeutung, dessen ideellen und praktischen Werte gerade unsere jetzige Zeit richtig würdigen wird!
General-Anzeiger der Stadt Frankfurt a. M. 43. Jahrg. Nr. 51, 1. März 1919, Seite 2
Das Senckenbergische Museum als Volksbildungsstätte
Das Senckenbergische Museum ist prädestiniert, eine Volksbildungsstätte großen Stils zu sein. Mit rastlosem Eifer verfolgt auch die Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft dieses Ziel. Die weittragenden Pläne hierzu sind in allen Einzelheiten ausgearbeitet und sollen demnächst der Mitgliederversammlung vorgelegt werden. Sie betreffen u.a.: die Erweiterung der öffentlichen Besuch.sstunden des Museums, insbesondere ihre Ausdehnung auf alle Sonntage von 9 Uhr vormittags an bis zur Dunkelheit, regelmäßige Führungen durch die einzelnen Abteilungen der Schausammlung und die Werkstätten der Präparatoren, unentgeltliche gemeinverständlich gehaltene Lehrgänge aus dem Gesamtgebiet der beschreibenden Naturwissenschaften und vor allem Ausbau der Schausammlung nach der allgemein-biologischen Seite hin und Neuschaffung einer botanischen und allgemein-geologischen Schausammlung. Erst nach Durchführung dieses Programms wird das Senckenbergische Museum eine wirkliche Volksbildungsstätte vorbildlicher Art sein. Naturgemäß gehören große Mittel dazu — nach sorgfältiger Berechnung in Anbetracht der gesteigerten Löhne und Rohmaterialpreise mehrere Millionen — und deshalb wendet sich die Gesellschaft in einem Aufruf an alle Freunde der Volksbilduhgsbestrebungen, der Naturwissenschaften und des Museums mit der Bitte, ihr diese großen Mittel zu beschaffen.
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prinzipiell mit dem von der S.N.G. vorgelegten Vertragsentwurf einverstanden erklärt. Die vertragliche Festlegung soll nach