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§ 14

Mu seumsangel egenheiten.

Das Museum war, wie im vorigen Jahr, vom 4 bis ein­schliesslich 25. August vollständig geschlossen.

Im Sommer 1918 wurde zwecks Vertilgung von Motten und Anthrenus auf Veranlassung und unter Leitung des Herrn JACQUET von der Deutschen Geld-und Silher-Scheide-An st alt die Durch­gasung der Vogelsammlung und der wissenschaftlichen Säugetier- ; Sammlung in zwei Stockwerken mit Blausäure vorgenommen.

Die Versicherung der Gebäude, Sammlungen und Bücher- i bestände gegen Fl i.egerschaden ist vom 17. September 1918 bis 17. September 1919 verlängert worden. Es sind dafür M. 2721.90 nachbe- i 11 igt worden.

Ausserdem sind besonders wertvolle und unersetzliche Stücke .so weit irgend möglich,in Sicherheit gebracht worden: Diplodocus, Mastodon, Placodus, Phenacodus, Sinopa, Traehodon, H Tr'ceratops, Insektcntypen etc.

Für das vom Museum nach Aufforderung der Metallmobil- 1 machunssste 1 le ab*ei lef erte Daa.hkuuf er (1355 kg. ) erhielt uie Gesellschaft M. 9873.10. Die Gesauitkosten für nie Knnferahna.hme und den notwendigen Ersatz belaufen sich auf M. 12 60^.60.-- Naeh Eintritt des Waffenstillstanues wurde die Ameit der Kupieracnahme abgebrochen, so dass nicht eanz die Hälfte der |

an'emeldeten Daehkupfermengc abgegeben worden ist.

Bei der Ausführung dieser Arbeiten hat die Daokdecker- firma PHILIPP VOIGT .festgestellt, dass durch d ie letzten FI leg er- i angriffe die Scmeter- una Glasflächen an verschiedenen Stellen

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durch Sprengst ucke der /^bwehrbatt erien beschädigt wurden. Die Kesten für die Wiederherstellung dieser Dachschäden werden etwa 150 bis 170- Mark betragen. Der Schaden ist bei der Versicherungs­gesellschaft PROVIDENTIA angemeidet.

Zur Ablieferung der angemeldeten Türklinken im Museum und den 3 JJniversit ät sinstituten haben wir keine Aufforderung

mehr bekommen.