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§ 9
OSCAR LOW BEER Stiftung
Zu § 5 des letzten Sitzungsberichtes (OSCAR-LOW- BEER-Stiftung) teilt der Vorsitzende mit, dass Dr. LOW BEER den Restbetrag des Stiftungskapitals von M. 100 000 durch Überweisung einer ihm an den Magistrat der Stadt Wiesbaden zustehenden Schuldforderung an die Gesellschaft eingezahlt hat. Das Kapital wird mit 5 % verzinst und ist monatlich kündbar; die Zinsen werden ^jährlich ausgezahlt. Die erste Rate des Stiftungskapitals von M. 100 000 ist am 14. April 1917 bei der Deutschen Vereinsbank für die 6. Kriegsanleihe von Dr. LOW BEER für die Gesellschaft gezeichnet worden.
§ 10
ASKENASY-Stiftung
Zu § 7 des letzten Sitzungsberichtes (MARTIUS- Stipendium) schlägt die Direktion vor, unter Aufhebung des letzten Sitzungsbeschlusses die Zinsen des ASKENASY-Stipen» dlums für Botanik vom Tage der letzten Preisverleihung am 5. Mai 1914 an bis zu dem Betrag von M. 1000 dem MARTIUS - Stipendium zu überweisen .
Unter ausdrücklicher Zustimmung der anwesenden Herren ASKENASY und SIEBERT, Mitglieds der ASKENASY-Preis= kommission, wird einstimmig beschlossen, nach Einholung der Zustimmung der beiden anderen Mitglieder der Kommission Geh. Reg.-Rat Prof. MÖBIUS und M. DÜRER dem Vorschlag der Direktion Folge zu geben und M. 1000.— dem Fond des MARTIUS- Stipendiums zu überweisen.
L 11
Ausserordentliche Mitglied
schaft
Zu § 8 Abs. 2 des letzten Sitzungsberichtes (Festsetzung des Beitrags r für die ausserordentliche Mitgliedschaft für das Winterhalbjahr 1917/18) wird auf Anregung der