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erlegen. Ein letzter Brief des Verstorbenen vom 28.8.17, an Frau SONDHEIM gerichtet, kommt zur Verlesung. Auf die Nachricht von seinem Tode hin haben seine Tante Fräulein AUGUSTE NICK in Eberstadt, Geh. Rat Prof. SPENGEL in Giessen, Oberstudienrat Prof. LAMPERT in Stuttgart und Prof. Dr. Th. LIST in Darmstadt herzliche Worte des Bei­leids an die Gesellschaft gerichtet.

Dr. NICK war am 11. Juni 1887 zu Darmstadt ge­boren. Nachdem er von 1905 bis 1910 in Darmstadt und Giessen Naturwissenschaften studiert hatte und ein Jahr lang in Giessen im höheren Schuldienst tätig gewesen war, wurde ihm auf Empfehlung Geh. Rat SPENGELs am 10. April 1911 die Assistentenstelle an dem Senckenbergisehen Muse­um übertragen. Wie er hier unermüdlich und mit vorbildli­cher Pflichttreue tätig gewesen, ist der Verwaltung be­kannt. Zahlreiche Präparate der Schausammlung, besonders die eigenartige, von ihm ausgedachte Art der Aufstellung von Planktontieren, legen Zeugnis von seiner hervorragen­den musealen Befähigung ab. Sein erfolgreiches Wirken und sein lauterer Charakter sichern dem Entschlafenen ein dankbares Gedenken. Zum Zeichen dessen erheben sich die Anwesenden von ihren Sitzen.

§ 3

K. D. Militär-Forstverwaltung

Bialowies

Im Anschluss hieran teilt der Vorsitzende mit, dass Major Forstrat Dr. ESCHERICH, Chef der K.D.Mili­tärforst Verwaltung in Bialowies, telegraphisch um Mittei­lung gebeten habe, ob die Gesellschaft einen geeigneten Zoologen als Ersatz für den verstorbenen Dr. NICK namhaft machen könne. Als solcher ist der Assistent des Museums Dr. RICHARD STERNFELD , z. Zt. Fahrer beim Garde- Reserve-

Korps, Brückentrain, bezeichnet worden.