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§ 5

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Museums-Angelegenheiten

1. Bereits vor der öffentlichen Aufforderung wurden

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im Museum die sämtlichen Sammlungsräume, der ganze Anhau und alle nicht täglich benutzten Zimmer von der Heizung abge­sperrt, sodass bei äusserst sparsamer Heizung der Kohlenvor­rat bis Jetzt gereicht hat und nun noch für etwa 10 bis 12 Tage Vorrat da ist. Allerdings war die Temperatur in der starken Kälteperiode in den Zimmern nicht über 12 - 14 0 C. Trotzdem konnten die Hörsäle einigen Universitäts-Dozenten für eine Woche, in der die Universität schliessen musste, Gastfreundschaft gewähren.

2. An Naturalien sind in den letzten Wochen einige grosse Tiere, die im Zoologischen Garten eingegangen sind, ins Museum gekommen und zwar:

1) das afrikanische Nashorn, ein Geschenk von R. von GOLDSCHMIDT-ROTHSCHILD, das mit der Bestimmung dem Garten überwiesen worden ist, dass es nach dem Tode dem Senckenbergisehen Museum zufallen sollte. Leider ist die Haut wenig gut, sodass es als Aufstellungsobjekt nicht in Frage kommt.

2) ist eingegangen das indische Elefantenweib­chen »Fanny». Bei ihm wurden alle nötigen Konservierungsar­beiten vom Museum vorgenommen. Die Entscheidung der ev. defi­nitiven Übernahme soll Prof, zur STRASSEN Vorbehalten bleiben.

3) Ebenso verhält es sich mit dem Wisentbullen der im Garten eingegangen ist. Das Fel] war nicht gut, sodass davon nur der Kopf für eine ev. Lichthofedkoration präpariert worden ist. Das Skelett ist ebenfalls im Museum. Auch bei diesem Tier bleiben die endgültigen Verhandlungen Prof, zur STRASSEN Vorbehalten.

§ 6

E x p e dition Bialowies

Prof, zur STRASSEN ist es gelungen, von der Forst-