4. Um allen Beamten Urlaub zu gewähren, war das Museum vom 1. bis einschliesslich 15. September geschlossen.

§ 6

Vorlesungen

Die zoologischen Vorlesungen im Wintersemester 1916/ 17 wurden wiederum Prof. Dr. STE CHE übertragen, die geologi­sche n dagegen Dr. W. WENZ , da die von der Universität bean­tragte Reklamation von Prof. DREVERMANN nicht genehmigt wor­den ist. Die mineralogischen Vorlesungen wurden, wegen bevor­stehender Einberufung von Prof. Boeke, abgesagt.

§7

B e r 1 e p s c h*sehe Vogelsammlung Die Berlepsch*sehe Vogelsammlung ist in der Zwi­schenzeit ins Museum übergeführt worden. Die Gesellschaft hat sie f ür 70000 Mark von der gräflichen Familie, entspre­chend den Beschlüssen der Verwaltung, erwo rben ^und zwar musste die Summe baar bezahlt werden. Kom. Rat de NEUFVILLE hat für diesen Ankauf M. 10.000 geschenkt und Dr. LÖW-BEER M. 7.000. Zu diesen beiden Summen hat die Gesellschaft sofort M. 8000 bezahlt und Kom. Rat de NEUFVILLE hat die fehlende Summe von 45.000 Mark für die Gesellschaft vorgelegt. Die Gesellschaft hat sich verpflichtet, Herrn Kom. Rat de NEUF­VILLE die vorgelegte Summe in jährlichen Raten von 9000 Mark und mit 4A Verzinsung zurückzuzahlen. Die erste Ratenzahlung, die eigentlich erst im April 1917 fällig ist) wurde bereits im Oktober dieses Jahres gemacht, sodass heute noch M. 36000 an Kom. Rat de NEUFVILLE zu vergüten sind.

Die Kosten für den Transport hat Kom. Rat de NEUF­VILLE übernommen (etwa 1500 Mark). Der Vorsitzende spricht Kom. Rat de NEUFVILLE den Dank der Gesellschaft aus, ebenso Dr. L5w-BEER für seine Stiftung und Herrn Jacquet, der sich der Sammlung jetzt annimmt.

§ 8

Lerne r'sehe E x pedition