1. Januar und am 1. April.

Die übrigen Posten des Konto II werden, abgesehen von kleinen Änderungen, wie vorgeschlagen angenommen, ebenso die Konti III: Lehrmittel, und IV: Naturalien.

Konto V: Bibliothek:

Im Jahre 1915 wurden für Bücheranschaffungen circa 4500 Mark ausgegeben gegen M 6040.-- laut Voranschlag. Den Überschuss von 1500 Mark bittet die Bücherkommission vorzu­tragen. Die Direktion glaubt diesen Antrag abschlägig beschei­den zu müssen, und zwar aus den üblichen Gebrauchen, die bei Aufstellung von Voranschlägen zu Grunde liegen. Und hier um so mehr, als mit Rücksicht darauf, dass das Konto Bücheran­schaffungen auch im Kriege ungekürzt eingesetzt worden ist, während fast alle Konti für das Museum bedeutend reduziert wurden. Auch ist die Direktion der Meinung, dass Neuerschein­ungen und Zeitschriften nicht im gleichen Umfang erscheinen wie in Friedenszeiten. Prof. SCHAÜF, Vorsitzender der Bücher­kommission, erwidert, dass zwar zurzeit ein Ausbleiben aus­ländischer Zeitschriften und Bücher, auch deutscher, festste­he, doch werden im nächsten Jahr, wenn der Krieg zu Ende geht, ganz erhebliche Beträge für das Jahr 1915 nachzuzahlen sein. Mit Rücksicht darauf sei es wünschenswert, die 1500 Mark für diese kommenden Forderungen, die lediglich zeitlich verschoben seien, zu reservieren. Prof. SACK unterstützt dies und betont, dass ausländische Zeitschriften durch die Schweiz zu beziehen seien, indessen die deutschen Kommissionäre nicht für deren Vollständigkeit garantieren, was die Ablehnung des Bezugs seitens der Bücherkommission zur Folge hatte, bis zu einem Zeitpunkt, an welchem ruhigere Verhältnisse eingetreten

Nach kurzer Diskussion beschul iesst die Verwaltung nach Abstimmung, mit überwiegender Mehrheit, dass dem Antrag der Bücherkommission auf Vortrag der 1500 Mark stattzugeben