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eingegangen sind. Auch das Wiener Hofmuseum bewirbt sich.

Nach alledem wird der Preis der Sammlung voraussichtlich wesentlich höher werden, als man früher hoffen konnte. Prof. SCHNAUDIGEL und Prof, zur STRASSEN weisen auf die Möglichkeit hin, eventuell die Hilfe staatlicher Behörden in Anspruch zu nehmen, um zu verhindern, dass die kostbare deutsche Vogelsammlung ausser Lande geht.

3. Oberlehrer HUNKE beanstandet, dass er als Mit­glied der S. N. G. für die Universitätsvorlesungen von Dozenten der Gesellschaft, die im Museum abgehalten wurden, Instituts- und Versicherungsgebühr zahlen musste^. Rückspra­che zwischen dem Rektor der Universität und Prof, zur STRAS­SEN habfitjergeben, dass diese Forderung auf Irrtum beruhe.

§ 4

Gewächsheus auf den Arkaden

Der Vorsitzende berichtet, dass die in der vorigen Sitzung gewählte Kommission für Errichtung eines Gewächshau­ses auf den Arkaden am 24. Juni 1915 getagt hat. Es waren j anwesend: für die Senckenbergisehe Gesellschaft: R. von GOLDSCHMIDT-ROTHSCHILD und Prof. SACK; für die Administration ! der Dr. Senckenbergisehen Stiftung: Stadtrat A. von METZLER und Sanitätsrat BAERWIND; für den Physikalischen Verein: Prof. E. HARTMANN und Geheimrat Dr. L. GANS; für die Jügelstiftung: Oberbürgermeister VOIGT und W. vom RATH. Die Kommission nahm eine Besichtigung des aufgestellten Gewächshauses an Ort und Stelle vor; sie ist der Ansicht, dass man das Gesuch nicht ablehnen könne, da die wissenschaftlichen Interessen gegen­über den ästhetischen vorwiegen. Die Kommission glaubt, dass ! durch Abänderung der Form des Gewächshauses gewisse störende Linien beseitigt werden können und empfiehlt, die Abände­rungsvorschläge, die im aufgelegten Plan eingezeichnet sind, mit Herrn Baurat NEHER zu besprechen.Sollten jedoch von Seiten des Publikums abfällig Urteile laut werden, so müsste