allein i* Besitz der Schlüssel zu den Räumen, bezw. Schränken» in denen diese Bestände aufbewahrt sind. Will ein Sektionär diese grosse Verantwortlichkeit nicht tragen, so wird es Aufgabe des Mu seumsdirektors sein, Verantwortlichkeit und Schlüssel selbst zu übernehmen, bezw. sie auf einen der wissenschaftlichen Beam­ten zu übertragen.

Überblicken wir aus dieser Auffassung heraus die einzelnen Abteilungen des Museums, die mineralogische, die geologisch-paläontolo- gische und die zoologische Abteilung;

Am einfachsten liegen die Verhältnisse für die mineralogische Abteilung . weil sie zurzeit nur einem Sektionär untersteht und weil durch die bei Aufnahme des Universitätsbetriebes neu geschaffenen Ver­hältnisse keine Änderungen in ihrer Verwaltung eintreten wird. Der Sektionär trägt die volle Verantwortung für die Bestände der Mineralien - (Schau-, Lehr- und wissenschaftlichen) Sammlung und be­sitzt allein den Schlüssel. /Freilich ist dies zurzeit nicht der Fall: der Schlüssel ist auch im Besitz eines freiwilligen Mitarbeiters, der dadurch die Verantwortlichkeit für die Bestände mitübernimmt. Hierin braucht Jedoch nach meiner Ansicht eine Änderung nicht einzutreten/.

Die geologtsoh-naläontologlsehe Abteilung hat zurzeit zwei SektionSre, einen Ku s toden und einen Assistenten, weichletzterer zum Universitäts-Institut übergehen wird. Nach Aufnahme des Universitäts­betriebes wird die Leitung der Abteilung, falls die Verwaltung ent­sprechend beschli@3sen wird, in Gemässheit des § 24 des Vertrags vom 28. IX. 1912 de» Extraordinarius für Geologie Paläontologie (dem Jetzigen Kustoden) übertragen werden, der die Verantwortung für die Sammlungen zu übernehmen und sie unter sicherem Verschluss zu halten hat, Es gilt dies vor allem für die Schau- und Lehrsammlungen. In Be­treff der wissenschaftlichen Sammlung wird der Leiter der geologisch-paläontologisohen Abteilung auf Wunsch der Sektionäre Verantwortlichkeit und Schlüssel für einzelne Zweige der Sammlung diesen übertragen. Es kann dies Jedoch nur unter ®iner Voraussetzung geschehen, auf die ich bei Be-