PASSAVANT. Die Ergänzungswahlen für die Ende 1914 aussahei- denden Herren erfolgen in der nächsten Generalversammlung.

§ 4

Tiedemannpreis:

Der Vorschlag der Direktion, die Vergebung des Tiedemannpreises, die für den 13. März 1915 in Aussicht genommen war, bis nach dem Kriege zu vertagen, wird ange­nommen .

§ 5

Voranschlag 1915:

Bevor der Vorsitzende zur Besprechung des Vor­anschlags für 1915 übergeht, giebt er eine kurze Über­sicht der vorläufigen Einnahmen und Ausgaben im Jahre 1914. Die im Voranschlag für 1914 eingesetzte fehlende Summe hat sich erfreulicherweise von rund 11000 Mark auf unge­fähr 3500 Mark verringert.

Der Voranschlag für 1915 ist seitens der in der letzten Sitzung eingesetzten Kommission durchberaten wor­den und wird von ihr zur Annahme empfohlen.

Die einzelnen Positionen werden nunmehr durch­beraten und wie in der beiliegenden Aufstellung angegeben, genehmigt.

Bei der Position (1,12) Gärtnerei: M. 900.-, macht der Vorsitzende auf die anscheinende Höhe dieses Be­trags aufmerksam, ökonomierat Direktor SIEBERT erbietet sich, an drei Firmen wegen eines Kostenanschlags über diese Arbeiten zu schreiben, was die Verwaltung dankbar begrüsst.

In den Voranschlag für 1915 ist eine Fehlsumme von rund M. 700.- einzusetzen. Eventuelle Nachbewilligungen bei Wiederaufnahme des vollen Betriebs müssen späteren Be­sprechungen Vorbehalten bleiben.

Zum Schluss erwähnt der Vorsitzende, dass alle Ausgaben, welche zu Lasten der Universitätskasse fallen,