I

-60- § 6

Museumsangel e g e n h e i t e . n .

1. Museums-Ieitung .

Prof, zur STRASSEN war zufällig bei einer der letzten Direktionssitzungen anwesend und bat sieb dal)in ausgesprochen, dass es wünschenswert sei, dass einer der Herren der Direktion die generelle Leitung über das Museum und die Überwachung der Ar­beiten übernehmen möchte. Die Herren der Direktion sind nach Rücksprache mit Herrn von GOLDSCHMIDT- ' v ROTHSCHILD dahin übereingekommen, dass Herr von GOLD­SCHMIDT-ROTHSCHILD sich dieser Aufgabe unterziehen, möge, wozu er sich bereitwilligst erboten hat. Herr von GOLDSCHMIDT-ROTHSCHILD wird im Auftrag der Ver- * waltung gebeten, wenn möglich täglich ins Museum zu kommen.

2. Entlassung des Gerbers.

In den Voranschlag 1914 wurden M ?50.- für Gerberarbeiten eingesetzt im Hinblick darauf, dass der Gerber nur noch ein halbes Jahr mit dem Gerben def Herzog ADOLF FRIEDRICH Ausbeute zu tun habe.-Auf Wunsch von Prof, zur STRASSEN wurden am 24. Juni für weitere Gerberarbeiten die Mittel für den Rest des Jahres bewilligt. Da die Gerberarbeiten, soweit dies ohne Prof, zur STRASSENs nähere Angaben möglich ist, Vollständig erledigt ^ind, soll dem Gerber zum 31. Dezember gekündigt werden. Die Verwaltung stimmt dem Vorschlag der Direktion zu.

3. Gehaltsrlegulierung de r im Felde stehenden Beam t e n.

Prof, zur STRASSEN schlägt der Gesellschaft in einem Schreiben vom 16. Oktober vor, einen Teil sei­nes Gehaltes in Abzug zu bringen, wie dies bei den Beamten des Staates und der Gemeinde geschieht, nämlich

/