lingen werde, die erforderliche Summe bis zum 1. April 1914 aufzubringen.

Der Vorsitzende, Geh. Rat von WEINBERG betont die Notwendigkeit und den pekuniären Gewinn, wenn gleichzeitig mit dem Universitäfebau der Erweiterungsbau des Museums aus­geführt werden könnte, umsomehr, da für die einzulegenden Stein-Institute 120.000 Mark zur Verfügung ständen, die bis zur Übernahme dieser InstitutsrEume durch die Gesellschaft als Depot zu Gunsten derselben anzulegen seien. Er empfiehlt dem Vorschlag der Ausgabe von 500 zinslosen Anteilscheinen ä 1000 Mark zuzustimmen, wovon die Hälfte des Betrags bis zum 1. April 1914 auf der DEUTSCHEN BANK einbezahlt sein müsste.

Prof. EDINGER fragt an, warum neue Hörsäle erforder­lich seien, worauf Prof. KNOBLAUCH die Notwendigkeit solcher erläutert und darauf hinweist, dass nicht die Gesellschaft, sondern die Universitätskasse die Kosten der beiden Hörsäle zu bestreiten hat.

Nachdem von Seiten verschiedener Herren nochmals eine genaue Erklärung über die Verteilung der Kosten für das Zoologische Institut, die Stein-Institute und den Erweite­rungsbau des Museums gewünscht wird, wird diese seitens der Herren KNOBLAUCH und MARX nochmals gegeben.

Der Reihe nach bringt Geheimrat von WEINBERG fol­gende Punkte zur Abstimmung:

1) Ist die Verwaltung mit dem Modus der Ausgabe zinsloser Anteilscheine unter dem von der DEUTSCHEN BANK vorgeschlagenen Tilgungsplan einverstanden?

2) Ist die Verwaltung damit einverstanden, dass auf dem erwähnten Wege 500.000 Mark durch Schuldscheine auf­genommen werden.