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Der Verwaltunggausschuss des Bürger-Hospitals sieht sich ausser Stande,die Verpflegung von zwölf Pfründnern mit den zu Qebote stehenden Mitteln zu bestreiten . Da , wie ihm bekannt,auch die Administration weitere Mittel dafür nicht aufbieten kamn , so ersucht sie der Ausschuss , den Weg elnzu- sehlagen^den das Pflegamt des Versorgungshauses im Jahre 1920 gewählt hat,als es ebenfalls nicht mehr in der Lage war , ohne erhebliche Inanspruchnahme seines Kapitals für seine Pfründner zu sorgen , nämlich Hilfe von der Stadt zu erbitten . Das Ver­sorgungshaus erhalt seitdem einen Zuschuss , der zur Zeit M.40< pro Kopf und Tag betragt . Für die zwölf Pfründner des Bürger- Hospitals würde ein gleicher Zuschuss Mk.175.000. im Jahre bringen , der Immer noch nicht die Selbstkosten decken würde* Es erscheint desshalb ein anderer Ausweg noch wünschenswerter und radikaler , nämlich bei dem Magistrat zu beantragen , das Wohlfahrtsamt möge unter Verwendung der zur Verfügung stehen­den Zinsen aus den Pfründnerstiftungen des Bürger-Hospitals dessen Pfründner dem Versorgungshaus einverleiben .Dieses Ver­fahren würde ferner durch Freiwerden der anderweitig vermiet­baren Räume des Pfründnerhauses neue Einnahmen für das Bürger- Höspital bringen .

Der Verwaltungsausschuss ersucht die Administration um beschleunigte Beratung dieser Vorschläge und gibt anheim , sie in der Revisionssitzung des 18.August zur Besprechung zu bringen.

In vorzüglicher Hochachtung

Der Verwaltungs-Ausschuss

(üp;das BürgerhospijQl / ^