Der Echinokokkus der menschlichen Bausehspeiche 1 clriise ist eine sehr seltene Erscheinung, deren Häufigkeit in dem Schrifttum über die menschliche Echinokokkenkrankheit mit 0,12% angegeben wird. Demgegenüber steht eine ungleich größere Bevorzugung anderer Organe. Neuere und ältere Zusammenstellungen weisen ungefähr gleiche Werte auf. Leber.72% 72% I. Filter
Leber und sekundärer Ediinokokkns cl. Baudi- hölile.
80%
Lunge .
8% =
88%
I. und TL Filter
Milz.
3%
Nieren, Pankreas Retro- peritoneum
4%
weibl. Genitale . männl. Genitale .
0,8%
0,2%
11T. Filter
Zentralnervensystem, Rumpf wand, Muskel, Haut, Drüsen .
6%
Skelett.
1,3% =
16%
(Großer Kreislauf)
Klinik und Tierexperiment haben die Ediinokokken- krankheit so hinreichend geklärt, daß die Ungleichheit der Verhältniszahlen verständlich wird. Gleichwohl bestehen über die Ausbreitung und den Infektionsweg, den der Embryo vom Eintritt in den Darm bis zur Bildung der llydatide beschreitet, noch Meinungsverschiedenheiten. Diese sollen im Rahmen dieser Arbeit nur so weit berührt werden, als sie zur Erklärung der Seltenheit der Lokalisation cle9 Pankreas-Echinokokkus von Wichtigkeit sind.
Die reife Proglottide oder die Eier der Tämia-E. gelangen in den Magen-Darmtractus, in dem die Embryonen aus ihrer Umhüllung frei werden. Sofern sie nicht zugrunde
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