wißenschaftliche Zwecke betraf,kam wegen financieller Bedenken nicht zustande.

Ein weiterer Vertrag ,der außer der Hospitalverlegung die Regelung der Fluchtlinienverhältniße und den Verkauf eines Bauplatzes am Eck der Senckenbergstraße und Brönnerstraße an die Jügelstiftung bezweckte,scheiterte im Jahre 1902 an dem Widerspruch der Stadtverordnetenversammlung .

Erneute Verhandlungen führten die Beteiligten zu der Über« zeugung,daß eine befriedigende Lösung der vielseitigen Aufgaben der Stiftung und der verwandten Institute nur durch den Verkauf des Stiftungsgrundstücks und Verlegung der wißenschaftlichen Institute nach einem weniger wertvollen Platz zu erreichen sei.j Durch das Entgegenkommen der städtischen Behörden wurde ein Ab= kommen ermöglicht,welches die Verwertung des Stiftungsgrund * Stücks durch die Stadt mit der Garantierung eines bestimmter) Erlöses,die Verlegung des Bürgerhospitals und Pfründneranstalt nach einem Platz an der Nibelungen=Allee,die Angliederung des anatomischen Instituts an die zu begründente medicinische Aka= demie,den Erwerb eines großen Bauplatzes an der Victoria=Allee zur Errichtung der übrigen Neubauten und eines weiteren für ein botanisches Institut verspricht.

Die Administration hat von vornherein den Standpunkt vertreten,daß sie ein Projekt von solcher Tragweite nur im vol=| len Einvernehmen mit der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft ,dem Physikalischen Verein und der sonst ihr an * | geschlossenen Vereine unternehmen wolle,und hat sich die Wafir= ung der Intereßen der genannten Vereinigungen angelegen sein laßen. Das Jetzt vorgelegte Projekt ist von den Vereinen gut= geheißen worden.

Zur Zeit unterliegt der zwischen der Stadt und der Stif »;

tung verabredete Vertrag der Prüfung der Stadtverordnetenver» j

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Sammlung. Wir sehen daher davon ab,vor entgültiger Genehmigung j des Projekts auf dessen Einzelheiten einzugehen und behalten

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genauere Mitteilungen einem späteren Bericht vor.-

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Herr Stadtrat Albert von Metzler gehört seit 13.Dezember

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