Veni ad Fendii domum, aderat Rebecca sola.

Dicebat es habe Stier & [Stieria] fenden wie bezaubert habe

ihnen alles gethan v. gegeben, nichts essen könen ohne ihne mit zu geben.

[Und] noch [meyne] er sie seyen [übereilt]; sed mihi fatebatur

ejus factum mit dem Pasquill sey auß dem abgrund von

einen [unbeständigen] [Zwange], [dem] bösen übel, der frau, die über

ihn Maitre ist, od. vielmehr er mit ihr ein j´hertz v. eine Seele.

Er hat gegen mich, Rebeccam v. Fendium [eine] [Pasquille] in offenbach

wollen drucken lassen, es dem drucker gegeben, der er aber nicht

trucken wollen weil es ein Pasquill. Ein freund hat es von dem

drucker gezeigt bekommen, und es gelesen, v. fenden wieder

gesaget. Svasit fendius es solle sich der drucker etliche Louis

d´or caution geben lassen wenn er angegriffen würde,

straff geben zu können. Sed non habet [aes], v. so wil es

fende [unterbrechen]. Sed forte hoc contra me & fende &

[spec.] [fact.] contra [Giessenses] & [Darmstadinos] simul imprimere

faciet, & [tunc] abibit ex nostra regione.

Vo mir steht drinnen ich habe Rebeccae meinen Geist inspirirt,

rede wie ich v. thue auch also. Rebecca sey die [souveraine]

über herrn Fende.

Es hat Stier suchen Uneinigkeit zu stifften inter Rebeccam & fende.

Fende sey ihr bißher in etlichen [stücken] gantz [hart] gewesen

habe nicht leyden wollen daß Rebecca den armen vor der thür so viel

gebe; damit sie alles [bekommen] meynten v. [niemand] sonst

nichts.

[herrn/herren] secretarium [Jgel] einen ehrl. Mann habe Stier gantz bey fende

[außgebissen], der sonst fenden amicus gewesen. Es habe fende

sich [p?tuirt] sich vor ihn zu sehr zu interessiren, sie habe es ihm

offt schon gesagt, aber er habe es ihr nicht glauben wollen.

Jetzt habe er es v. könne doch kaum von ihm ablassen.

Stier Fendio semper dicebat cum esset apud eum se hoc & illud

no ita [concepisse], Doctorem esse per Fendium redditum, so er aber

[hinterrücks] alles anders verstand v. annahm, v. in die faust lachte,

daß er die Leute sowohl wüste herum zu führen. Fende ei

semper dicebat er sey zu ihm ein [Aquila] v. zu s. Rebecca, einen

[Priscilla] gekommen, die lehren sie den weg Gottes recht, v. [?]

wie Apollinem, mit dem fende [Stier] vergliche. Stier hat in s.

zum druck destinierte [?] gegen unß auch hinein gesetzt, daß

fende die Apologia im Hauß gehabt v. corrigirt ehe sie gedruckt

worden, so mit der [Epist.] [irenica] aber nicht mit der Apologie geschehen ist,

so er aber alles in eines zieht.

[Tamen] hactenus Steir & uxor von dem letzten bruch an, das war

ein Zeichen daß weil sie sich im Gespräch nicht expectorirt haben sie es auff

dem Papier gethan haben.

Stieria accedebat ad me cum maritus Moguntiae esset, sola in ihrer

Stube nudato sinu, forte me voluit capere, induravi animum

& licet plurimum peteret non mansi apud illam.

Cum Rebecca, sat prudens & rerum [usu] exercita, idem fere sentiret

mecum