[Stadel] in straßburg alß [jungen] gewesen, Stadel so [dürre] füsse
gehabt,
v. man [ihm/ihnen] ordentlich weiß gemacht daß er es geglaubt
er sey kein
Mensch, sondern ein Storch. Stadel est sanguineus, lustig.
Reineck
defendebat Wolffi philosophiam [conte qu´il conte].
[Homines] non capere
seyen zu tumm dazu. die grose welt sey
das [automaton] v wird die rädergen
daran.
Gros schreibt Lucio nach Laubach [ver?]
[?] der Separati-
sten auf der Cantzel zu predigen,
it<em> die leute nicht so sehr [eifrich]
zur
Kirch v abendmal zu halten handelt de [?] mit
Hecht, sucht ihm beyzukommen.
Communicirt Hechten alle
copias seiner eigenen briefl. Wäre [Peltzer] leben blieben
hätte Gros eine Campagne
[ge?] gewagt v. mit [?]
Versammlung gehalten, er war aber fertig v.
starb. viscera laesa intus.
Gros vidit Deum sibi resistere hac in re, bliebe still vor
sich v. fange
nichts mehr an, habe sonst geglaubt es
sey bey ihm commodité v.
faulheit.
[B?] der sonst doch noch ziemlich orthodox ist, sagte
neulich
zu Gros, man könne mit keinem Pfaffen gantz vertraut
umgehen,
haben einen bösen Geist bey sich.
[Cammer-praesident] Graf v. [Laubach]
sagte wenn studenten auff
das holtz oder die Cantzel kommen sey es was
gantz besonderes v.
bekommen eine gantz neue [Tinctur]. das alleine reden
ge-
fällt dem alten adam.
Perfectos nos vult Deus habere. Gros dicit allen
schülern werde gesagt
sie sollen lernen so gut schreiben wie die
schreibmeister ob sie schon her-
nach nicht die [helffte] so gut lernen,
wolle man kein perfect
[bild] [setzen], könne man ja gar nichts. Sonst sagt
Gros fehle er
alle Tage noch v. mannigfaltig. T<ame>n
nos debere esse perfe-
ctos et posse esse nostro ]?lo].
[Gentzel]
narrabat [d?] daß Dr. Carl mit s. erstlichen frau
einer
[?] sehr uneinig gelebt, sie einmal von ihm
gewesen. Diß leben
ist ein elend ding v. glückselilg ist
wer [l?] auf hoffnung der
[herrlichkeit] v. sich im ofen des
elends wohl zubereiten v. hungrig machen lässt zu
jener
Welt, v. sich mit diser nicht viel gemein macht, daß er dorte
volles [Looß] bekommen möge.
Fende & Rebecca narrabant daß die seel. D.
Schützin in ihrem
morbo sehr resolut gewesen.
Starb auch debilitate virium v. der
schleim wolte nicht fort. Sagte ihrer
Magd die mortis noch
sehr die Meynung sie sehe wie es gehe da sie doch weit
besser
gelebt alß sie, wie das sterben so sauer eingehe, köne sehen
wie
es ihr bey ihmre bösen leben so übel werde gehen. Fende dicebat
er
habe cum [abiit], vorher zu Gott s. hertz vor sie sie aufzulesen recht
aufgeschlossen außgeschüttet & anteqvam venit demum obiit
sehr sanfft,
dicebat sie liege nun recht wohl. [Filia] [?]
das bette wo sie gestorben
gleich neu v. schliefen die nacht darinnen
nachdem die Mutter eingekleidet
v. in ein ander Zimmer gelegt
- hatten