Domum ivi gantz wohl disponirt.
Von dem taback so genommen niesete etliche
mal, nares postea
nachdem mich etliche mal geschneutzt, obturatae, calida
extrema.
Edi etliche Cartoffeln ut fluxum [sanguinis] [f?]
paulul<um>
à vino inductum [cohibeant]. Bibi
2 gl Wasser.
Vinum urinam movet, [sonderl.] der schiersteiner
so sehr urinam movirt.
Auris d. susurrat.
Borbor. vari nonnulli
in fronte. [rechter hand].
[Hort] hat heute blut außgeworffen denuo, roche
sehr übel v.
[cadaveros], hat Ulcera im leib, v. wird [schwerlich]
aufkommen,
14 tage seyen viele Zeit dicebat Reich. Er ist aber sehr
gelassen.
Oscitatio hora X.
Dippel ut Gros & Diest. [narrare] hat
Grafen von [Reventlau] bey [der/dem]
er im hauß war im Geheim bey dem König
alß einen räuber
in einem brieff angegeben, dessen gemahlin erstlich
maitresse hernach
Königin geworden. Da wurde er von Altona weggeführt v.
sass
7 jahre gefangen. Er selbst hatte zu Dist.
Diesterw. alß er von
[berlin] kam alß [ein] [schwed] lächelnd gesagt: er
werde nicht ehe
ruhen biß er in Ketten v. banden, so [redlich]
eingetroffen.
Jn somno saepe Reich est à spiritu s. Angelo qvodam admo-
nitus in einer gewissen
affaire, so sich etliche tage drauf ordentlich
[corrigirt]. []Bruckner] hat
im schlaaf offt [monoemas] empfunden
von stärckung v. Versuchung so aber
nicht in die Erfüllung gegangen
v. ihm hertzlich lieb mane gewesen, daß es
ein traum war.
Deus per Angelos nos admonet ob ea vitia quae per
tempera-
mentum nostrum nobis familiaria sunt.
Reitz war ein gar trefflicher Mann, hatte grose
anfechtung
zur letzte, so er in [?] Grosen geschrieben hat, der die
briefe alle verbrandt hat. War sehr solide. Er
war 1) Prediger zu
Franckenthal, 2) zu braunfelß hoofPrediger,
da [fieng] er, Dr. Horch, v.
zu Greifenstein Clopfer die erste
Philister-[händel] an, dann war er hier
im lauterbachischen
Hauß wo ihn Diest. mit s. [bruder] holtzKlau allen
sonntag
besucht. Diest. v. s. bruder damals Rath in Seigen liessen ihn
dahin
vociren zum Rector an der schule. ließ den alten Rector alle s.
bestallung. Und Diest. v. s. famille salarirten ihn auß
ihrem beutel |: ist
mirum vor privatos :| hatte viel
vor die Jugend [Nutzen] geschafft. aber
hofPrediger [A?dorff]
ein böser Mann, machte nicht allein händel [zwischen]
[dem] herrn v. [der] Ge-
mahlin |: von homburg, eine treffl. Dame :|
[sondern] bisse auch
Reitzen auß, daß er mit weib v. Kindern in [weiter]
wegmußte.
Reitz lebte hernach ein wenig v. starb in Wesel alß ein
privatus.