<2.4.1763>

Harmoniae praestabilitae,

mundi optimi*

quem s<acra> s<criptura> pessimum

dicit et exuren-

dum,* in melius

mutandum;* puni-

endum;* annihi-

landum secundum

speciem suam ex malo,*

malum n<empe> omne [cessa?]

[turum]*

Ego magis credo Deo

ipsi, quam toti

stolide philosophan-

tium hominum

choro!* Vaga, vana

philosophia est quae

non semper eadem et

perennis est,* quod

soli sapientiae et vir-

tutis ex Deo proprium

est,* quo solo vera

et substantialis est,*

nec ab alto accidente

[metitur] , sive sit homo

sive populus, sive

clima, sive tempus etc.*

semper eadem est*

Catholica et divina *

Dei Catholici Regis

et unici verbum et

veritas,* et qui est

talis ab aeterno,* est

et manet talis in

aeternum, eadem

semper.* *



[Editorische Anmerkungen]

*

* welche die Heilige Schrift für die schlechteste hält und für eine, die man einäschern muss

* die ins Bessere verändert werden muss

* die bestraft werden muss

*

*

* Ich glaube lieber Gott selbst als diesem ganzen töricht herumphilosophierenden Chor der Menschen!

* Eine unstete, nichtige Philosophie ist diejenige, die nicht immer dieselbe und fortdauernd ist

* was allein der Weisheit und Tugend aus Gott eigentümlich isst

* durch den allein sie wahrhaftig und wesentlich ist

* sei es ein Mensch, sei es ein Volk, sei es ein Klima/ eine Gegend, sei es eine Zeit usw.

* immer ist sie dieselbe

* "Catholica" und göttliche

* und Gottes, des (allumfassenden) einzigen Königs Wort und Wahrheit

* und er ist derselbe von Ewigkeit

* und sie ist und bleibt in Ewigkeit immer sie selbst.

* (am linken Rand:)

vid. Steuchus

de per-

enni phi-

losophia