mali infectivi
apud homines et
bruta,* s. ut licet
dicere cum Ludov.
Vive in Introd. in
sapientiam;* proh dolor
apud pecora immor-
talia et mortalia*
zu den
strapatzen,*
die lang anhaltende
Kälte v. trocken-
Luft
da die trockene Luft
in Winter v. sommer
nostro in
climate*
viel
schaden anstellt
das blut inspissiert*
inflammirt v.
zur todtlichen
sto-
ckung in
[solides]
[ ?]
visceribus* auch
Anlaß gibt*
alß
sanguis tenax*
phlegmonodes
daher unter Menschen v.
Vieh so viele morbi
inflammatorii ex
sanguinis stasis saepe cito
fatales. * Humores
n<empe> stagnantes facile
corrumpunt* ubi
defi-
cit
[?]
et motus
debitus ad vitam et sanitatem.*
[Editorische Anmerkungen]
* Es tritt hinzu zu Fällen eines (schlechten Infekts?) bei Menschen und Tieren
* (so) dass man sagen kann wie Ludovicus Vives (Juan Luis Vives (* 6. März 1492 in Valencia; † 6. Mai 1540 in Brügge), ein spanischer Humanist, Philosoph und Lehrer. Gemeint ist wohl das Werk „Ad veram Sapientiam Introductio“.))
* oh Schmerz bei unsterblichem und sterblichem Vieh
* (am linken Rand:) n (vielleicht: nempe)
* in unserer Gegend/Klima
* verdickt
* Eingeweiden
* (am linken Rand:)
[Rasen]
gangraeana (kalter Brand, Knochenfraß)
mors (Tod)
* starres Blut
* so viele entzündliche Krankheiten aus einer Stockung des Blutes, die oft schnell verhängnisvoll/tödlich (sind).
* Denn austretende Flüssigkeiten verderben leicht
* zu Leben und Gesundheit