naturale donum et
talentum anceps est,*
uti eo potes bene et
male.* si bene utare
magnum bonum, si
malè, magnum malum.*
Plures sunt in senatu
ejusdem cujus frater
farinae,* sed Dei judicio
relinquendi in quo non
stabunt;* at
frater
pessimus nequam,* confessus
et confictus falsarius, *
non stetit nec in
judicio humano
quidem, nec in
divi-
no stat.*
Frater ut experientia
cum damno meo ingenti
me
docuit,*
missus fa-
ciendus cum illis quos
mittit sui similibus,
deceptores, proditores,
turbones, temerarii,
fornicatores, levis
notae homines omnes etc.* et si quid adhuc in iis boni,
fures temporis, quod
Musis
consecratur utilius.*
Adde
Gallos* leves
homines*
et
nauci plurimos,*
sub
[Editorische Anmerkungen]
* eine natürliche Gabe und Talent hat zwei Seiten
* man kann sie gut und schlecht gebrauchen
* bei gutem Gebrauch (entsteht) bedeutend Gutes, bei schlechtem (Gebrauch) bedeutend Schlechtes
* Der große Haufe im Rat ist vom gleichen Schlag wie mein Bruder
* aber durch das Urteil Gottes (des Verlassens?) in dem sie nicht stehen werden (?)
* aber mein Bruder (ist) der schlimmste Nichtsnutz
* ein ausgemachter und zusammengesetzter Betrüger
* er hielt nicht stand nicht einmal im menschlichen Gericht/Prozess, und hält auch nicht stand im göttlichen (Gericht).
* Mein Bruder, wie die Erfahrung mit ungeheurem Schaden meinerseits mich gelehrt hat,
ist gesandt (und) muss gemacht werden mit denen, die er schickt, den ihm Ähnlichen, (als) Betrüger, Verräter, Unruhestifter, Waghalsige, Hurer, alle anrüchige Menschen (?)
* wenn noch etwas Gutes in ihnen ist, die Diebe der Zeit, was nützlicher den Musen geweiht wird
* Füge hinzu die Franzosen,
* leichtsinnige Menschen
* die meisten taube Nüsse