Als ein verwegener, im- wegen

manch ärgerlicher i-'-cen längst verdäcW-

per ilbcl* renommirtet Poet einen leibst mörderi­schen 8rucUofum Philofophise und am Strick verzweiffclten Informatoren einer Kauffmannschafftllchen Jugend in Nürnberg zur Heil. Advents-Zeit ^nno 17z i. in der Nacht seiner poetischen betrüglichen Morpheus uni) Schatten-Ge- sichte, vermuthlich aus dem liederlichen Grund seines nicht gar zu fcrupulosen Gewissens, wider alle Christliche Rechtschaf­fenheit , zum grösten Mißfallen derer, die diesen vorgegangcnen so gar vorsctzlichen verdammlichen Gelbst-Mord Ampts und Gewissens halber öffentlich mißbillichten und höchst-ver- abfcheuten, durch ärgerlichen und des mit ihme gepflogenen freundlichen Umganges, und wohl anderer inreresnrten Ur­sachen wegen, erkühnte Entschuldigung,unzeitige Herausprei­sung , und Schrifft-verkehrte Seeligfprechung des unseli­gen Gelbst-Morders sich selber gewaltig proliiruiret, und einen neuen Mantel der Leicchrsliinigkelc und GchrLfst- Gpocrerey angezeiget hat, kühnlich verabfaffet und ausgeschüttet

Bon einem wohlmeynenden und treuher-

zigwarneuden Freund des ^.u^orig derfinLtcr- hafften und wanckelnlüthigelt Gedancken des unverantwortlichen