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7 * Halleluja sey dir stets, HErr GOtt Vat-, ter, hier und oben. Unser opffer des gebets Soll dich , JESU, täglich loben. Heilger Geist, auch deinem namen Dancken wir von her- tzen, amen.
Mel. Hertzlich thut mich verlangen.
CH lebe, wo ich liebe! Ich bin nicht > wo ich bin. Und geh in meinem triebe Stets nach dem Himmel hin. Dort wohnet meine seele, Mein schätz ist, wo mein Hertz; Der sinn geht aus der höhle Nur immer himmelwärts.
2. Weg, erd und eitelkeiten! Ihr send der seelen pest, Und gläntzetzwar von weiten, Doch, wer sich fangen läßt, Kriegt koch vor edelsteine, Und vor die perlen fand, In eurem zauber-weine Liegt gisst bey zucker- kand.
3. Ich liebe, was zum Himmel, Nicht, was zur erden führt; Der welt ihr lust-getümmel, Und was ihr sonst gebührt, Trett ich getrost mit füssen, Und schwinge mich empor; Denn jenes leben wissen, Geht aller Weisheit vor.
4. Hinauf, mein Hertz, mit freuden: Dort oben ist gut seyn ; Geh durch gefahr und leiden Nur immer Himmel ein: Laß andre nach dem
triebe Der erdemkinder gehn. Ich lebe, wo ich liebe, So leb und sterb ich schön.
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