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Groschen mehr hatte. Wie aber der treue Vater im Himmel über alte seine gnädige Vorsorge hat: also hat er hicrinnen auch seine Treue gnädig blicken lassen. Als ich den letzten Groschen weggegeben, hat der treue Vater einem geistlichen Wohlthater gleichsam ins Ohr gesagt: Siehe da, es sind neue Böhmen ange­kommen, schicke ihnen ja etwas zu; indenr konnnt eine herrliche Gabe aus Y. und G., bald kcan wieder ein Scharfflein. O wie wurde da mein Glaube gcstarcket, weil die Vorsorge meines GOttes so groß war k Nur^ helffe ich denen Seelen so gut ich kan, und in dem Unterricht fahren wir unter göttlichem Beystand fort. Ich werde wohl bis o. Familien auf das heilige Psingst- Fest das erstemahl ^micciren, wann sie erst der gantzen Gemei­ne vorgestellet und ihr Glaubens-Bekanntnißoffentlichabgeleget haben. Ein blinder Prediger aus U. hilfft mir treulich an denen Böhmen arbeiten. Nun hier ist Gedult derer Heiligen vonnö- thm; wer dergleichen bedrängte Umstande selbst gesehen, und dabey den innigen Eifer und brennende Begierde diestr armen Leuten nach dem Wort GOttes, möchte wohl sein Hertze bre­chen. Wer sich nun berechtiget achtet, als ein Mitglied der Creuh< Gemeinde JEsu Christi, der wird dabey ohnmöglich un­empfindlich bleiben, sondern bedencken die unschätzbare Gewissens- Freyheit, darinnen er stehet, mithin sich gedrungen finden, die­sen armen Mit - Brüdern von dein vergänglichen Vcrnwgen auch mit Freuden etwas abfliessen zu lassen, in Erwegung, daß der, so sich des Dürfftigen anninnnt, der um des HErrn JE­su willen arm ist, dein HErrn doppelt leihet. JEsus Chri­stus, der hochgelobte HErr der Welt, gieng uns zu Liebe in die alleräußerste Armuth; solten wir nicht Ihm zu Liebe etwas von unfern Güthern denen Gnaden - Kungerigen, welche mit uns zu gleicher Herrlichkeit und Seligkeit durch das Blut JE­su beruffen sind, mittheilen. Welche nun die Liebe JESU

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