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liche hundert heraus kommen werden, weilen sie sich gantz ungemein davor flrrchten, indeln sie dabey ihrGlaubensMekanntnig ablegen und die Wahrheit abschwören müssen. Das Allerbeweglichste ist, daß die Seelen nicht blose Religion suchen, sondern nur die Wahrheit in Christo JEsu, weswegen dann der HErr sein Evangelium desto krafftiger an ihnen werden lasset. Ich kan mich nicht genugsam erfreuen über den hertzlichen Zustand vieler aus ihnen. Sie kommen aus denen benachbarten Orten alle Sonntage zu unstrm Gottesdimst. O daß ich doch hiebey noch feuriger wäre, und fein viel aus der Fülle JEsu nehmen mögte, die nun vor mich und die gantze Gemeine aufgethan ist. Weil dann nun die wenigste einen Groschen Geld mitbringen, sondern meistens blos und nackend kommen, und noch dazu etliche 3 .4^6, Kinder mitbringen; so ist leicht zu erachten, daß sie Anfangs gross se Anfechtung haben wegen ihres Unterhalts, weswegen sieso- gleich ihre Zuflucht zu ihrem Pamotcc (Herrn Vater,) wie sie ihren Prediger nennen, nehmen, und sich rnit Leib und Seele zu seiner Sorge anvertrauen, und da hat denn Herr Vater alle Hände voll zu thun. Anfänglich habe ich geholffen, so gut ich gekonnt, ich bin aber also erschöpft worden, das ich mir offtniahls habe borgen müssen. Ich überlegte es mit meinem himmlischen Vater, dachte in der Stille nach, wie zu helffen, das ein jeder sein eigen Brod essen mögte. Hier fiel mit ein, daß von alten Böhmen, so bereitst, - .bis 6. Jahre hier sind, ein jeder nach seinem Vermögen etwas einlegen sollte, wenn er mm heiligen Abendmahl gehet, weil wir alle z. Wochen dasselbe halten, dazu aber nur 60-- 70. Personen sich einfinden. Es kan: aber ein welliges ein, urld weilen viele aus Armuth nur einen Pftnnig einlegten, so machte ich doch mit dem Wenigen Anstatt, kauffte Flachs und lies Spinn- Räder ruachen, schaffete auch Stroh an, daraufsie schlaffen kon- ten. Also habe ich in der Stille gewirthschafftet; es ist mir aber noch ein Mangel nach denr andern zugestossen, so, daß ich fast keinen
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