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Num.78. P. Martin, au£Tanfchahurifl OsdJnvieN.
sättfscigen r' ^cb verlange nicht von ihm wie sein l ebes Lxind gehalten zu rver^ den / sondern lediglich/ daß ein s- gütiger und barmherziger GOtt- sich über mich nicht mehr erzürne.
Dergleichen Sachen führte er ewig im Mund und Hertzen: all iseine Bettachtungen waren dahin gericht: er hatte GOtt beständig vor Augen: Nächtlicher Weil gienge er in den treffen Wald, und geisseltc sich erbärmlich: Er klopfte nach dem Beyspiel des H. l-lieronymi seine Brust so offt und starck
(als wäre der Nababe , das ist, des Gr-ß^ Mogois Kriegs-Fürst von Camate mit seinem Kriegs-Heer im Anzug, aus Absehen, den ihm geweigerten Tribut dieser Orten einzutreiben) das versammelte Volck erschröckt und zerstreuet, mir aber auf einige Täg so lang Ruhe verschafft hätte, biß es sich zusammen geklaubt, und bey mir von neuem eingestellt hat-
Im Sommer fienge der Fürst von c a ta- lur wieder an die Christen von Ahur zu plagen , doch erzeigte er sich gegen ihr^geistliches
mit einem Kieselstein, daß ihm die Haut auf Haupt (Patrem Rouchet) gantz hässlich; weil
dem Hertz erhärtete wie der Fuß-Ballen wiewohl er von diesem Kirchen-Lehrer niemal nichts gehört, sonder mit ihm einerlcy Lehrmeister, nemlich den Heil. Geist, hatte, Dermassen strenge Buß-Werck brachen endlich seine Kräfften; er käme zu mir nach Tan - fchahur, und empfienge allda aus meinen Händen zu guter letzte die H. H. Sacra- menten; dann er sähe seinen Tod vor, und starb bald hernach seliglich an der Wasi sersucht.
Ein anderer Indianer, aber aus einen)
aber diesem an seiner eigenen Persohn nichts, an seinen Schalstem hingegen alles gelegen war, drohete er ihm mit dem TaUvai oder Regenten von Tifcberapaly, und stellete ihm vor r « Daß er Pater ßouchct besagte Christen allda ineinemOrt versammelt, und jederzeit in behöriger Treu und Gehorsam gegen ihrem Fürsten erhalten, sie aber ihm gesätzmajsig gesteuert und gezinset, auch sich sonst in allem, wie es Unterthanen gebührt, aufgeführt hätten. Zudem hätte er ihm, so offt ein grosses Christen-Fest eingefallen, jedesmal eine Verehrung gethan- Der
vornehmem Geschlecht war ein lebhaffter Tuj . . _ _
gend-Spiegel: sein gantz Geschäfft wäre das Fürst solte gedencken, daß kein eintziger Gebett und die Christliche Lehr, welche ej Christ von niemals etwas wider ihn en Neualaubmen .oh ne unterlaß auslegte! ^als Grund-Herrn verwürckt habe, und
ChMM^daß eben diese wackere Männer seine beste MMeut vtzgren, auf welche er sich ver-