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wie wehe mir auch dem auseren nach geschehen/ indem ich mein allerliebstes im Zeitlichen verlohren/ sage ich doch mit Loben und Dancken zu GOtt: HErr Dein Wille geschehe! Deine Güte ist besser als Leben! Erforsche auch mich, HErr, und erfahre wie ichs meine, siehe ob ein Weg der Sünde und des Schmertzens in mir sey, und leite mich den Weg der Ewigkeit! Du bist Allein liebenswerth, über Weib, Kind, alle zeitliche Güther, Leib und Seele, Himmel und Erde; habe ich Dich/ so habe ich Alles!
Es ist/ daß ich weiter gehe/ auch dieses etwas tröstliches, daß GOtt meiner seligen Frauen/ nicht alleine vor Sie Selbst/ einen so süssen Vorschmack der Himmlischen Freude verliehen, daß Sie bey Ihrem Tode frölicher als je im Leben gewesen, sondern Ihr auch die Krafft gegeben, solches denen Ihrigen kund zu thun, damit wir durch Ihr Exempel auf, gemuntert werden mögen, dem HErrn, der es so gut mit uns meinet, treu zu seyn im Leben, der uns gantz gewiß in der letzten Noth, wann, uns alles verlasset, und wir uns selbst verlieren müssen, auch nicht wird fallen lassen, weil seine Güte ewiglich wahret, die, wenn wir bey Zeiten uns von allem, was Er Selbst nicht ist, losmachen, uns unendliche Güthek schencket, welche wir nach dem zeitlichen Leben in völligen Besitz nehmen sollen. Es ist warlich nicht unmöglich, noch umsonst, ein heiliges Leben zu führen, in dem Vertrauen auf den lebendigen GOtt/ welches unser Hauptzweck ist, ohne welchen niemand den HErrn sehen wird, noch kan, und dergleichen Exempel sind wohl wichtig genug, einen Eckel an der Welt, die wir ohnehin alle quittiren müssen, Und dagegen eine wahre Lust zu jenem Leben zu machen, auch den Tod nicht zu scheuen, weil wir, wenn wir GOtt gefällig leben, gewiß wissen können, daß wir dorten ein gutes Quartier bekommen»
Es ist nicht weniger etwas sehr erweckliches vor unstudirte Leute, die sich in der Einfalt Ihres Hertzens zu GOtt wenden, und sich von Ihme lehren lassen, wenn sie hier eine Probe finden, daß man, ohne viele buchstäbliche Künste zu wissen, zum Himmelreich gelehrt werden könne. ' Meine selige Frau ist bey GOtt in die Schule gegangen, der die Weisheit von oben und alles gute einfältig giebt. Sie hielte mehr auf Gutes Thun als auf vieles Lesen und Reden. Sie gab fleißig auf Ihr Hertz Acht, was GOtt daselbst redete, und liesse nichts Böses darinnen wur- tzeln; daher Sie in kurtzer Zeit an Besserung des Verstandes und Willens so zunahm, daß ich mich offt über Gottes Güte verwundern müssen? der seine Geheimnüsse denen Klugen, welche sich in den Himmel
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