WsL'sLmHerr, 11. Juni. Der Herzog von 'JtTt f f au.ist seit gestern in Frankfurt und hat für diese Woche'Absteigeq.uaMr tut- Russischen Hof (jenomnnA @inb wir gut unterrichtet, wird der Herzog den Kaiser von Rußlands Darmstadt begrüßen. Die Ankunft des Zaaren bei seinem Schwager findet schon Morgen statt. Die Domäneuangclegenheit ist noch nicht geordnet und soll kür den Herzog im Ganzen nicht günstig stehen; gleichwohl hofft mau vor; wiffer Seite, daß hohe Einflüsse zu seinen Gunsten in letzter Instanz nicht ohne Wirkung bleiben würden. Blau versichert, daß der Herzog den Anspruch auf seine Familiengüier nicht aufgeben werde. Herr v. Holbach wird nächster Tage nach Westerburg abreifen; die Ver­suche, die Versetzung rückgängig zu machen, sollen gescheitert sein. Vor; einer Untersuchung, welche den schlechten Zustand der nassauischen Gefängnisse an den Tag gebracht, ist hier nichts bekannt. Im Gegentheile sollen die Gefängnisse alle in schönster Ordnung befunden worden sein. Die hier und in Biebrich garnisonirende Artillerie (6 Batterien) hat sich zur Vornahme von Schießübungen nach Mainz. dauern