in Beförderung unseres gemeinschafftlichen Bestens/-vornehmlich in Dingen, so die Seligkeit betraffen, als un ferm Haupt,Endzweck auf dieser Welt.

Ihr fester Grund war auf Christum gebauet, und zeigete sich mehr in der That und Exempeln/ als in vielen Worten. Redete ich beyvorfallender Gelegenheit von GOtt und Göttlichen DingeN/ so viel mir bey meiner geringen Erfahrung bewust war; hatte ich bey Ihr eine grosse Freude und völlige Beystimmung zu beMcrckcn, auch öfters von Ihr selbst noch! zu lernen. Sie sähe diese Welt vor nichts anders an, als ein Zucht«und Probe^-Hauß vor uns von GOtt entfernte Menschen, in welches uns zu verlieben wie gar keine vernünftige Ursache, sondern vielmehr mit dem Geiste Christi zu waffnen hatten, welcher der wahre HErr der Welt, durch den GOtt die Welt gemacht, und auch nach dem Fall wieder zu recht bringen werde, der in der Absicht die Göttliche Gestalt und GOtt gleich zu seyn abgeleget, oder Sich selbst davon ausgeleeret, in der Gleichheit derer Menschen sündlich Fleisch, und also eben dasselbcn Fleisches und Blutes theilhafftig geworden gleichwie wir, und hieher gekommen sey, uns von der Sünde gefangene, von GOtt durch unsere eigene Schuld abgefallene, in das Elend verwiesene und herumirrende durch Kämpfen wider unsere Sünde, die Er in Seinem eigenen Leibe auf das Holtz hinauf getragen, los und davan ab» kommen zu machen, GOtt seinem Datter zuzuführen, der verlohrnen Herrlichkeit wiederum thcilhaftig, und Himmel und Erde wieder neu. zu machen, daß darinnen Gerechtigkeit wohnen könne. Dieser sey es, welcher, da Er in allem auf.die Probe gesctzet worden, gleichwie wir, dieselbe aus» tzehalten, allein ohne Sünde geblieben und die Machten der Finsterniß überwunden, das Gefängnis selbst gefangen genommen, dem Tode ein Gisst und der Holle eine Pestilentz geworden, wannenhero Er auch allein würdig und mächtig ein Erlöser unserer aller zu seyn, und allein den rechten Weg zu unserem verlohrnen Vatterlande wisse und zeigen könne. Ausser Zhme, unter Dessen Füffe der Himmlische Vatter alles geleget habe, sey noch kein Mensch zur Seligkeit gelanget, noch werde auch künftig dazu gelangen, und sey Seine Barmhertzigkeit und Macht so gros/ Daß, wie in Adam nach dem Fleisch, und vor ihm in denen himmlischen Wohnungen vor der Grundlegung dieser Welt oder ehe diese Welt war, wir alle abgewichen und verlohren gegangen, wik in Ihme dem Ersten Adam, oder dem Adam nach dem Geist, durch welchen alle Dinge geworden, alle erhalten würden, auch die Heyden nicht ausgenommen, welche, gleichwie sie den Adam nach dem Fleisch nicht, wie wir, nach der Historie keimen, und doch desselben Verderben an sich spüren, ebenmäßig in Christo, als Dem Adam nach dem Geiste, ob Er ihnen schon im auseren nicht bekannt, dem Geiste nach ihre Errettung fändest, wann sie ihr Heyl ernstlich suche- .. b ten;