der gesammten

Chirurgie und Augenheilkunde,

herausgegeben

von den Professoren

Dr. W, Walther , Br. 3t. JTeeger, Br. Jf. Radius,

in Leipzig. in Erlangen. in Leipzig.

6 starke Bände, gr. 8. 1840. Preis 10 Thlr. 15 Ngr. ----- »4 FL 45 Xr. Conv.-Mze.

Dieses Handwörterbuch der gesammten Chirurgie, mit Einschluss der An gen- und Ohrenheil­kunde und der syphilitischen Krankhei­ten» welches seit Kurzem vollendet ist, kann mit um so grösserem Rechte den Herren Aerzten, Wundärzten und Studirenden empfohlen werden, als sich die meisten und geachtetesten medizinischen und kritischen Zeitschriften, wie: Caspers Wochenschrift, Holschers Hannöv. Annalen, Schmidts Jahrbücher, Preuss. mediz. Vereins-Zeitung, Berliner mediz. Central-Zeitung, Innsbrucker mediz. chirurg. Zeitung, Claras und Radius Beiträge, Summarium, Alig. mediz. Annalen, Cersdorf Repertorium, Heidelberger Jahrbücher der Litera­tur, u. a. m. in gleicher Weise lobend darüber aussprachen. So sagt z. B. der berühmte Herausgeber der Hannöver. An­nalen Bd. IV. Hft. 4:

dass dieses Handbuch seinem deutschen Vaterlande Ehre mache, dass die grösseren Artikel fast Alles erfüllten, was man von einer Monographie erwarten möchte und dass er überzeugt sei, dass besonders praktische Wundärzte dieses Werk mit wahrem Nutzen ihrer Bibliothek einverleiben würden."

Wir fügen hinzu, dass sich dieses Handbuch vorzüglich dadurch auszeichnet, dass sämmtliche Artikel keine Aus­züge, sondern selbstständige Arbeiten der Herren Verfasser sind, dass dieselben mit grosser Umsicht, Gediegenheit und praktischem Sinne in ganz richtigem Maasse für die Praxis weder zu viel noch zu wenig gegeben haben, und dass die­ses Handbuch gleichsam der Repräsentant des gegenwärtigen Zustandes der deutschen Chirurgie sei.

Neuerdings ist dem Werke eine ehrende Anerkennung dadurch geworden, dass die Preussische Medizinal- Bchörde bei der letzten Preis-Verkeilung von ausge­zeichneten medizinischen und chirurgischen Werken auch eine Anzahl Exemplare diesesHandwörterbuches als Prämien vertheilt hat, was wohl am besten für den Werth des Werkes spricht.