finden, die zu so wichtigem Zwecke reichliche Beitrage nicht versagen werden, auch wenn sie mehr zu den Mitgliedern des Vereines gehören. Vertrauungsvoll wendet er sich an dieselben, und wird sich die Freiheit nehmen, ihnen demnächst eine Unterzeichnungsliste für diesen Zweck vorzulegen. Seine oben ausgesprochene, gemeinnützliche Absicht, wird sein Gesuch am eindringlichsten unterstützen.

Nicht minder dankbar wird der Vorstand es anerkennen, wenn Verehrer dieser Wissenschaften, die einzelne physikalische, mathematische, astronomische Instrumente und Bücher besitzen, gneigt waren, dieselben der Sammlung des Vereins zu überlassen.

In sehr kurzer Zeit gelang es der naturforschenden Gesellschaft, durch die thätige Theilnahme unsrer Mit­bürger, ihr, in der gelehrren Welt berühmt gewordenes, Museum zu begründen.

Der physikalische Verein glaubt sich zu ähnlichen Erwartungen berechtigt, und hofft auf gleiche Weise, baldigst in den Besitz einer Sammlung zu kommen, die für die Wissenschaft von Werth, unsrer Stadt eine Zierde und für allgemeine Bildung von wesentlichem Nutzen sein wird.

Frankfurt am Main, den 7. Dez. 1834.

Der Vorstand des physikalisrhen Vereins.