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trägliclien sich steigern. Bei ganz schwacher Berührung hört man dabei, wenn es recht still ist, ein leises Knistern; wahrscheinlich Fünkchen, welche die isolirende Epidermis durchbrechen. Beim Eintauchen der Finger in wassergefdllte Metallgefässe kann man nur eine ganz oberflächliche Berührung, und auch diese wohl nur wenige Secunden aushalten, wenn die Action noch kräftig ist. Die Spannung ist so stark, dass die Schläge sich durch eine Reihe von mehreren Personen fortpflanzen, wenn diese sich mit benetzten Händen anfassen. Ein sehr interessanter Versuch besteht darin, dass man die Magnet- elektricität mittelst zweier Polarplatten eine Wassermasse durchströmen lässt, und den Körper, oder auch nur eine Hand, in diese einsenkt. In diesem elektrischen Bade entzieht der Körper, ohne die Polarplatten unmittelbar zu berühren, dem Wasser den grössten Theil der es durchströmenden Elek- tricität, und wird auf allen Puncten auf das lebhafteste erregt. Wie wichtig solche Bäder für die ärztliche Anwendung sein können, leuchtet ein.
Dass endlich durch Vergrösserung der Spirale in Länge und Dicke eine Verstärkung erzielt werden könne, welche jedem Zweck genügt, und selbst Kali z. B. zu zersetzen vermag, lässt sich mit Gewissheit voraussehen. Zu dieser Ausführung in grösserem Maasstab eignet sich wohl die Methode am besten, die ich bei meinem Rheometer in Anwendung brachte, und die in Gehler’s physik. Wörterb. (neue Ausg. Bd. 6. Abth. 3. S. 2494) beschrieben ist. Es wird nämlich nicht Draht, sondern Kupferband (Streifen von Kupferblech) in etwa zwölf ebenen Spiralen um die Axe gelegt, und die Innen - und Aussenenden durch Quecksilbergefässe zur verschiedenen Combination vorgerichtet.